Segeln in Venezuela   09.02.2006

 


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 Nun wollen wir nach Venezuela, dem wohl gefährlichsten Land welches wir bereisen werden. Nach Berichten und Sagen ein Land das unbeschreiblich schön sein soll, wenn nicht die Angst vor der Piraterie sein würde. Schon der erste Tipp, mindestens 30 Seemeilen von der Küste Abstand zu halten, sagt alles. Von Trinidad aus bin ich mit Edmund einem Freund nach Los Testigos gesegelt und immer schön mit Abstand zur Küste. Um 23°° Uhr ankerten wir vor Testigos Grande auf guten Sandgrund. Das Archipel besteht aus insgesamt 6 Hauptinseln und eine Menge Felsen die noch aus dem Wasser ragen. Am andern Morgen enterten wir per Dinghy die Insel. Eine hohe Welle erforderte schnelles Handeln, um nicht in der Brandung umgeworfen zu werden. Auf einer Welle glitten wir dann an Strand und zogen das Schlauchboot schnell hoch, bevor eine weitere kam. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus dornigem Gebüsch und 1-2 Meter hohe Kakteen.

     

Am andern Tag erforschten wir die Unterwasserwelt und waren tief beeindruckt. Viele bunte Fische, die ich vorher noch nie gesehen hatte, konnte man bewundern. Das, was wir suchten, war leider nicht zu finden, denn zum Abendbrot hätten wir gerne eine Languste gegessen. 

     

Von hier segelten wir 96 sm nach La Blanquilla, einer weiteren Insel, wo keine Zivilisation ist. Die Insel schaut nicht hoch aus dem Wasser, gerade mal 30 Meter und hat eine Landschaft mit Büschen und verschiedenen Kakteen. Am Ankerplatz Playa Yaque (Westen), von wo aus eine Ruine zu sehen ist, führt ein Weg ins Innere der Insel. Dort machten wir eine kleine Wanderung durch die Natur. Es gibt im Westen und Süden der Insel verschiedene Ankerplätze, das Wasser ist glasklar und dementsprechend gut zum Schnorcheln geeignet.

     

Morgens kam eine kleine Barkasse von der Coastguard und meinte nach der Kontrolle, das wir nun doch mal zum Einklarieren fahren sollten. 2 Tage seien nur erlaubt und nicht 11 Tage ohne Einklarierung da zu sein. Danach wollten sie noch Feuerlöscher, Rettungswesten, EPIRB und Seekarten vom Seegebiet sehen. Meckerei gab es bei dem Feuerlöscher der schon lange, lange abgelaufen war. Nun am anderen Morgen gingen wir Anker auf und segelten hart am Wind nach Isla Margarita, wo wir vor Porlamar den Anker schmissen. Von hier erzählt man sich so manche Räubergeschichte, vom Dinghyklau bis zum bewaffneten Überfall auf der Straße.

      

Hier kommt Sylvia nun endlich wieder an Bord und bis dahin wollte ich noch mit dem Einklarieren warten.  Auf 2 Tage später kommt es nun auch nicht mehr an. Das Einklarieren übernimmt "Marina Juan" für ca. 20 US$, denn es soll für einen selbst schwierig sein. Alles zusammen kostete es 150.000,- Bolivares / 1 Euro = 2600 Bolivares. Früh morgens hört man auf dem Ankerfeld allgemeines Ketten rasseln, mit denen die Dinghy`s am Schiff angeschlossen sind. Auch sonst ist es ratsam alles, was auf dem Schiff ist, weg zu packen oder an zu schließen. Antje und Norbert von der SY "Antje" sind am Tag auf der Straße überfallen worden. Andere Segler, die schon mehrere Jahre hier sind, meinten nur, das sie selbst Schuld sind, denn dort geht man nicht zu Fuß, man nimmt ein Taxi. Auch wenn mal wieder ein Dinghy geklaut worden ist, hat man selbst Schuld, man hat es eben nicht gut genug angeschlossen. Über solche Aussagen kann man sich nur an den Kopf fassen. Aber warum ist man hier ? Es ist eben alles sehr billig und das zieht, sogar bei uns. Für 20 Liter Benzin, was sogar an Bord gebracht wurde, zahlten wir umgerechnet 1,48 Euro und Diesel kostet der Liter 0,03 Euro, kaum zu glauben aber wahr. Bei unseren 1. Einkauf zahlten wir für drei volle Einkaufswagen 246 Euro, da waren 24 Flaschen Rum dabei und jede Menge andere Leckereien. 

     

Mit einem Taxi, für 8 Stunden 51 Euro, machten wir eine Rundfahrt um die Insel. Schauten uns diverse Strände und Burgen an. Im Norden der Insel hatte es uns am besten gefallen, da dieser Teil noch am ursprünglichsten war.

     

Am schönsten ist doch die Reklame für das Bier, oder ?


2. Teil 06.03.2006

Von Porlamar segelten wir zur Insel Coche. Dort ankerten wir im El Saco, wo die SY "Amazone" schon auf uns wartete. Zuletzt hatten wir uns auf Lanzerote getroffen und nach so langer Zeit gab es viel zu erzählen. 

     

Am Strand beobachtete ich schon seit längeren einen jungen Hund der herrenlos war. Also nach längerer Überlegung nahm ich ihn einfach mit an Bord, wo Sylvia nicht so begeistert darüber war. Ich wollte einem kleinen Hund ein zu Hause geben und damit eine scharfe Alarmanlage haben. Nun, um es kurz zu machen, der Hund war keine Stunde am Bord, denn er fing an zu jammern und hatte fürchterliche Angst und somit musterte er schnell wieder ab. Glücklich, wieder Land unter seinen Pfoten zu haben, trottete er schnell davon. 

     

Von hier ging es nach Puerto La Cruz, an die Nordküste von Venezuela. Im Hafen bei Aqua-Vi hatte man für uns keinen Platz, wo wir gerne hin wollten, um das Schwimmbad mit zu benutzen. Also nahmen wir einen Platz bei P.M.O., wo wir Internet frei hatten. Später stellte sich heraus, dass der Platz bei Aqua-Vi 110.000 Bolivares pro Tag kosten sollte und bei P.M.O. zahlten wir nur 40.000 Bolivares. Somit waren wir froh hier zu sein. 

     

Im Anschluss am Hafen beginnt eine Lagunenlandschaft, wo an den Kanälen zahlreiche Villen stehen und  fährt man mit dem Dinghy bis zum Ende, kommt man zum Plaza Mayor. Dort gibt es zahlreiche Geschäfte und einen großen Supermarkt. Den Einkauf bringt man einem direkt zum Dinghy. Die Preise sind hier etwas höher als die auf Isla Margarita, wo die 14 % Mehrwertsteuer fehlten. Aber immer noch unschlagbar in der Karibik und zu Deutschland.

     

 Hier buchten wir einen 4 Tage Trip zu dem höchsten Wasserfall der Welt, dem Salto Angel, er fällt 982 Meter von einem Tafelberg. Wir starteten von Puerto La Cruz mit einem Reisebus nach Ciudad Bolivar, hier für brauchten wir ca. 5 Stunden. Dort angekommen, wurden wir schon von jemand empfangen, der uns zu unserem Hotel brachte. In der Stadt konnten wir uns den Karnevalumzug ansehen, sowie die Stadt selbst. Am anderen Morgen wurden wir um 08:00 Uhr zum Flugplatz abgeholt. Keine 15 Minuten später saßen wir zu 7. in einer Cessna.

     

Diese flog mit uns in einer Stunde nach Canaima. Im Anflug konnte man die Wasserfälle vor Ort sehen. Auch dort wurden wir schon empfangen und gleich zu einer Posada gefahren. Nun hatten wir 2 Stunden zur freien Verfügung bis es Mittag gab. Diese nutzten wir mit einem Spaziergang zum Strand, von wo wir die Wasserfälle betrachten konnten.

     

Nach dem Mittag Essen wurden wir mit einem Kanu vorbei an den Fällen zur anderen Seite der Bucht gefahren. Geführt, aber zu Fuss gingen wir die einzelnen Fälle ab und einer war dabei, wo man hinter den Wasserfall laufen konnte. Es ist eine nasse Angelegenheit, aber sehr eindrucksvoll, hinter einem Vorhang aus Wasser zu laufen. Am andern Morgen kamen noch acht andere Besucher, somit waren wir dann 10 in einem Kanu, dazu kam noch der Führer, Steuermann und Mädchen für alles. Schwer beladen ging es auf dem Rio Carrao nun endlich los.

     

Nach 20 Minuten hieß es aussteigen und 30 Minuten Fußmarsch, denn die ersten Stromschnellen mussten umgangen werden, zu flach. Ab da ging es dann flott voran, hier und da bewältigten wir die ersten Stromschnellen die noch harmlos, sowie trocken waren. Auf dem Rio Churun ging es dann richtig zur Sache. Hinter jeder Kurve waren Stromschnellen die mit dem Können des Steuermann gemeistert wurden. Das der eine oder andere nass wurde, konnte nicht verhindert werden. Einmal kam so viel Wasser über, das wir bis zu den Knöcheln im Wasser standen. Wir fuhren an Tafelberge mit Steinzinnen vorbei, diese waren ab und zu in Wolken gehüllt.

     

Nach 4 Stunden machten wir dann halt und von hier mussten wir  noch 1 Stunde durch den Dschungel laufen. Über Stock und Stein mit Kletterpassagen und endlich standen wir alle vor dem Angel Fall und konnten ihn bewundern.

     

 Danach ging es im Stechmarsch zurück, um nicht von der Dunkelheit überrascht zu werden. Im Camp, wo wir in Hängematten übernachteten, wartete schon das Abendbrot auf uns. Am besten schläft es sich diagonal in einer Hängematt, somit bleibt der Rücken gerade und man kommt am anderen Morgen ohne Rückenprobleme da wieder heraus.

     

Nach dem Frühstück ging es früh wieder zurück. Nun beschleunigte uns der Strom mit und die Talfahrt war schwieriger als es aussah. Anders als die Bergfahrt, wo man den Motor drosselte, dann auf der Stelle stand, um zu sehen wie es weiter gehen soll, schob uns nun der Strom vor sich her. Die Passage musste stimmen, um nicht mit unter Wasser liegenden Felsen zu kollidieren.

     

An einer Stelle wurde das Kanu übersteuerte und wir schossen mit ca. 40 Km/h in die Böschung. Außer blaue Flecke an den Knien war nichts passiert. Nach dem wir alle ausstiegen mussten, wurde das Kanu zurück geschoben und 50 Meter Fluss abwärts stiegen wir dann wieder zu. Nach insgesamt 3 Stunden erreichten wir unseren Ausgangsort, wo wir schon erwartet wurden.

     

Nach einem gemeinsamen Mittagessen hieß es dann für uns Abschied zu nehmen. Mit einer kleinen Cessna ging es im Holperflug zurück nach Ciudad Bolivar. Dort wartete schon ein Auto auf uns, das uns nach Puerto La Cruz bringen sollte. Die Fahrt verlief nach dem Motto "Wer bremst hat Angst", und nach 3 Stunden waren wir schon da. Die gesamte Reise war so beeindruckend das ich (Michael) sie am liebsten noch einmal machen möchte, sie ist allerdings nichts für Warmduscher und Frauenversteher. 


3. Teil  17.03.2006

Unsere 2. Reise ging mit dem Bus in 22 Stunden nach Merida (59.000,-Bolivares p.P.). Eine Stadt in den Anden auf 1640 Meter Höhe. Umgeben von hohen Bergen, die zu unserer Zeit leider in den Wolken steckten. Auch sonst hatten wir nicht das Traumwetter, Regen sowie um die 14° Celsius. Auf so etwas waren wir nicht vorbereitet, aber dennoch machten wir das Beste daraus. In der Posada Alemania (28.000,-Bolivares das Doppelzimmer, ohne Bad) buchten wir 2 Tagesreisen in die Umgebung.

     

Eine in den Südwesten, hoch in den Bergen, dort wo der Gemüseanbau in den Tälern stattfindet. Auf einer Passstraße, die höchste in Venezuela von über 4000 Meter, machten wir kehrt und fuhren auf Nebenstrecken zurück. Hier oben waren wir leider in den Wolken und konnten gerade mal 50 Meter weit sehen.

     

Zum Ausflug gehörte auch ein Besuch auf einer Condor  Station, wo wir uns 3 Tiere angeschaut haben. Mit einer Spannweite von bis zu 3,20 Meter ist es der größte Vogel auf der Welt.

     

Am späten Nachmittag waren wir dann wieder zurück. Am Abend saßen wir mit noch anderen Reisenden in der Posada zusammen und erzählten von unseren Reisen.  Ein junger Mann trampte schon 7 Monate durch Südamerika, Ralf kam mit dem Motorrad von Argentinien und wollte über Brasilien dort wieder zurück. Bis spät in die Nacht wurden Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht.

     

Am anderen Morgen, nach dem Frühstück, wurden wir zur 2. Rundfahrt in den Nordosten abgeholt. Dieser Teil lag wesentlich tiefer und somit war er auch wolkenfreier. Vorbei an Bäume mit langen Fahnen die vom Nebel und Regen her stammen.

     

Auf dem Weg kamen wir durch kleine Dörfer und sahen dort immer gut aussehende Kirchen. Da die Dörfer sehr alt und dementsprechend die Straßen eng sind, gibt es dort nur Einbahnstraßen.

     

Am Mittag waren wir auf einer Kaffeeplantage, wo wir vom Anbau bis zur Verarbeitung alles erklärt bekommen haben. Am Ende bekamen wir noch einen Kaffee in eigener Herstellung, er war "Sehr gut".

     

Zum Schluss waren wir in Merida in einem Eisladen, wo es 600 Eissorten gab. Im Angebot war Sardineneis und Thunfischeis, aber auch ein Eis mit Geschmack "Erste Liebe in der Nacht" konnte man bekommen. Dieser Laden soll auch im Guinness - Buch der Rekorde stehen und ist auf alle Fälle einen Besuch wert.

     

Da das Wetter in den nächsten Tagen nicht besser werden sollte, entschlossen wir uns wieder nach Puerto La Cruz zurück zu fahren. Über die Posada  Alemania  (www.posada-alemania.com) ließen wir Tickets buchen. Da diese Busse der reinste, fahrende Kühlschrank sind, haben wir uns noch eine Decke für die Nacht gekauft. Denn schon auf der Hinfahrt haben wir gefroren. Erfahrende Venezolaner hatten sich mit Mütze und Decke gekleidet, um der Klimaanlage entgegen zu setzen. Früh Morgens als wir an einem Checkpunkt halt machten, gab es einen dumpfen Knall und im Bus spürte man ein Zittern. Als ich aus dem Fenster schaute, liefen eine Menge Menschen wild durch einander. Der Bus setzte sich wieder in Bewegung und hielt auf dem Standstreifen 30 Meter weiter. Nun begann es auf einmal fürchterlich nach verbrannten Reifen zu stinken, gleich darauf kam der Busfahrer und schrie was von "Rapido, Rapido".

     

Im nu stürmten alle mit Geschrei heraus und entfernten sich dem Bus. Außer ich, denn ich wollte doch nun wissen, was da los war. Der Busfahrer war gerade damit beschäftigt den geplatzten Reifen mit einem Feuerlöscher zu bearbeiten. Andere Busse hielten an, um zu helfen, wir wurden dann auf die helfenden Busse aufgeteilt und kamen gut in Puerto La Cruz an. Als wir am Schiff ankamen. hatte jemand einen Gleitschirm zum trocknen ausgebreitet und mein Herz schlug gleich höher. Im gleichen Moment kam Angelos um die Ecke und in einer Stunde wollten wir los zum Fliegen. Schnell meine Sachen zusammen gesucht und ab ging es nach El Morro. Dort war der Wind nicht so optimal, und somit fuhren wir mit 2 Venezolaner 50 Km weiter in die Bergwelt. Dort fanden wir dann was wir suchten, als 3. in der Luft, "Air born" war ich endlich mal wieder Fliegen. Nach 3 Stunden mussten wir landen, da der Wind stärker wurde. Am Strand feierten wir alles mit Hot Dog und Cola, OK ein Bier war auch dabei.

     


4.Teil    12.04.2006

Nach dem alle Einkäufe erledigt waren, die neu bezogenen Polster im Salon glänzen und unser Dinghy einen UV-Schutz bekommen hatte, legten wir ab. Unser erstes Ziel war 7 Meilen vor Puerto La Cruz die Insel Chimana Segunda. Dort gibt es eine Menge, großer Leguane die ich unbedingt sehen wollte. Man brauchte gar nicht lange zu suchen, hier und da sonnten sie sich. Manche Tiere hatten eine Länge von über 1 Meter.

     

Am anderen Tag ging es 57 sm weiter nach Isla La Tortuga, eine flache Insel die einst einmal ein riesiges Riff gewesen sein muss. Vieles weist bei einen Spaziergang darauf hin, die gleichen Formen von Steinen findet man beim Schnorcheln unter Wasser wieder. Wir waren begeistert von den klaren und sauberen Wasser. Die verschiedenen Blautöne die im Flachwasserbereich zum grün werden. Zu beobachten wie die Pelikane im Sturzflug nach Fischen jagen. Wobei es mir ein Rätsel ist, das sich die Tiere dabei nicht das Genick brechen.

     

Von Playa Caldera segelten wir nach Cayo Herradura. Eine kleine Insel im Nordwesten von Tortuga. Hier ankert man auf türkisblauen Wasser dicht am Strand. Zum Wochenende kommen hier die reichen Venezulaner mit ihren großen Megajachten. Dann ist Schluss mit der Ruhe, aber Sonntag abends ist der Spuk vorbei und man hat wieder seine Ruhe. Von hier starteten wir zum Inselarchipel Los Roques. Dabei hatten wir eine ungemütliche Überfahrt gehabt, 20-25 Knoten Wind und bis zu 3 Meter hohe und steile Wellen.

     

Hier gibt es zahlreiche Inseln, die im Schutz von Riffen liegen. Ideal zu Schnorcheln und Tauchen. Normalerweise muss man hier für seinen Aufenthalt bezahlen, mit dem Decknamen Naturschutzgebühr. Aber wir hatten niemanden gefunden, dem wir das Eintrittsgeld zahlen konnten und in eine Kontrolle sind wir auch nicht gekommen. Auf der Insel Cayo De Agua haben wir auch die SY "Antje" wieder getroffen und wollen nun zusammen weiter nach Bonaire und Curacao segeln. Von den Los Roques segelten wir 35 sm weiter westlich zu den Aves Inseln. Diese bestehen aus zwei Gruppen. Bei den Aves de Barlavento gibt es ein Riff, wo wir keine 100 Meter dahinter ankerten.

     

Mit Antje im Mast, die uns den Weg zwischen den Riffen zeigte, kamen wir gut zu unserem Ankerplatz. Rings herum türkisblaues Wasser und ein herrlicher Fischreichtum. Auf der Isla Sur brüteten zur Zeit Seevögel in den Mangroven. Diese konnte man vom Dinghy aus gut beobachten. Sie kannten keine Scheu und musterten uns genauso neugierig wie wir sie. Von hier sind wir dann 58 sm weiter nach Bonaire gesegelt.

     

E N D E

 


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