Tobago + Trinidad

 


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 Nach einer Stunde waren wir für 50,-TT$ in Scarborough einklariert und konnten die letzten 11 sm zur Store Bay weiter fahren. Hier warteten wir auf Michael seine Eltern. Bis dahin genossen wir im sauberen Wasser zu baden und zu tauchen. Wir trafen so manche Jacht wieder, die auch aus Brasilien kam und das Ende der Hurrikanzeit entgegen fieberte. 

     

Da die Regenzeit erst im November zu Ende gehen soll, bekamen wir so manchen Regenschauer ab. Beim Einkauf verglichen wir mal wieder die Preise mit denen aus Deutschland. Im allgemeinen ist es hier billiger, aber einige Artikel sind auch teurer (z.B. Obst und Gemüse), Internet für 30 Minuten kostet 10,- TT$, also ca. 1,45 Euro. Die Menschen hier sind freundlich, aber haben oftmals ein mürrischen Gesichtsausdruck. Am 6.11. war für uns schon mal Weihnachten, denn Michaels Eltern kamen aus Deutschland zu Besuch. Sie rückten mit 3 Taschen an, wo von 2 für uns waren. Wir bekamen alles, was wir schon lange vermissten, Salami usw. Natürlich waren auch jede Menge Ersatzteile dabei, wie z.B.  der Pleuel für den Tauchkompressor.

     

Mit einem Taxi machten wir eine Inselrundfahrt. Normalerweise wollten wir uns ein Auto leihen, aber da das Lenkrad links ist, habe ich darauf verzichtet das Autofahren neu zu lernen. Wir schauten uns auch so manche Bucht an, die wir später mit dem Boot anlaufen wollten.

     

Am 22.11 klarierten wir nach Trinidad aus. Von Store Bay nach Scarborough kommt man am besten mit den Privaten Taxen. Man stellt sich an die Straße und wenn ein Auto hupt hebt man den Arm, das Auto hält und der Preis wird ausgemacht (5,-TT$ pro Person). Die Überfahrt nach Trinidad war mehr als langweilig, kein Wind zum segeln, also musste motort werden (61 sm).


T r i n i d a d

Auf Trinidad haben wir als erstes die Chaguaramas Bay besucht. Man muss hier einklarieren und wieder viele Papiere ausfüllen, was aber eigentlich kein Problem ist. Hier gibt es viele Werften die sich auf Jachten spezialisiert haben. Wo man auch hin schaut Jachten über Jachten, hauptsächlich an Land stehend, um einen neuen Unterwasseranstrich zu bekommen. Auch wir werden den Service in Anspruch nehmen und hier unser Schiff an Land stellen lassen.

     

Mit Gisela und Ludwig von der SY "Papillon" buchten wir eine Reise zum Leuchtturm im NO der Insel. Mit einem Kleinbus wurden wir abgeholt und genossen im klimatisieren Auto zu sitzen. Erschreckend war nur dieser Autoverkehr um Port of Spain und auf der Autobahn bis zum Flugplatz, der fast in der Inselmitte ist. Danach fuhren wir durch eine schöne Landschaft mit viel Urwaldgestrüpp. Zum Schluss der Reise gab es ein Essen am Strand mit einer Flasche Rumpunsch, eisgekühlt. Die Fahrt kostet 190 TT$ pro Person ( 27 Euro ). Enthalten waren Essen und Trinken. Die Fahrt begann 9.00 Uhr und wir waren 17.00 Uhr wieder an Bord. 

     

Nachdem ich alle Jachtzubehörgeschäfte durchstöbert hatte und schon mal das wichtigste einkaufte, sind wir zur Scotland Bay gefahren. In dieser Bucht wird man von Bergen, wo alles mit Urwaldbäumen bewachsen ist, umgeben. Früh Morgens und manchmal auch am Tag, hört man die Brüllaffen (Howler Monkey). Sie kommen manchmal bis ans Ufer und geben dann unerwartet Laut. Man könnte meinen das da böse Geister im Wald ihr unheil treiben. Nur zu sehen bekommt man die Affen leider nicht.

     

Von Scotland Bay fuhren wir noch nach Chacachacarne, eine Insel wo einst Leprakranke ihre letzten Tage verbrachten. Wir fanden viele Gebäude dem Verfall vor, in manchen konnte man sich nur unter größter Vorsicht bewegen. Die Fußböden sind alle morsch und an mancher Stelle war schon alles weg gegammelt. Vor Anker konnten wir Schildkröten und Pelikane beobachten, wie sie auf Nahrungssuche waren. Da hier die Gefahr besteht von Piraten aus Venezuela überfallen zu werden, sind wir vor Dunkelheit zurück nach Chaguaramas gefahren.

     

Bevor wir dann an Land gestellt worden sind, haben wir noch mal beide Dieseltanks voll gemacht. Für 109 Liter haben wir 164,- TT$ bezahlt, also um die 24,- Euro. Bei den Preisen bringt das Bunkern richtig Spaß. Das an Land kommen war schnell erledigt und nun konnte die Arbeit am Schiff beginnen. Die Liste ist lang, aber alles machbar, nur das Polieren schiebe ich wie immer gerne vor mir her.

     

Da möchte man am liebsten ein ganz kleines Boot haben, auch beim Bezahlen von Liegeplätzen kann das Schiff nicht klein genug sein. Aber unter seines gleichen kann es nicht groß genug sein!

 


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