Tahiti  04.07.2007

 


   Home / Index     Wir    Link´s Mail: kat.tanoa@gmail.com    Jacht-Technik      nix
Position "Tanoa" Reiseroute Kat "Tanoa" Logbuch / Reiseberichte Oh Schreck, kaputt Bildergalerie

 317 sm waren es bis zum Ankerplatz auf Tahiti. Wir gingen zu dritt mit Voranmeldung beim Port Control durch die Riffeinfahrt nach Papeete. Eine Meile weiter muss man sich über Kanal 12 beim Flugplatz melden und fragen ob die Luft rein ist. Man fährt dort sehr dicht am Ende der Rollbahn vorbei, und wer will schon seinen Mast von einem Flugzeug abrasiert bekommen. Schon witzig wenn neben einem ein Jumbojet landet. "Second Live" ging in Hafen von Taina, wo die Megajacht einen Platz für sie reserviert hatten. "Sisu und wir" ankerten davor, sowie weitere ca. 150 Jachten. Von der Marina Taina sind es ca. 250 Meter bis zu einem großen Supermarkt. Den stürmten wir, um lang ersehnte Leckereien einzukaufen, auf die Preise schauten wir lieber nicht, nicht heute. Bernd besuchten wir  im Krankenhaus, er war soweit schon wieder fit, aber aus Angst vor einer Infektion behielten sie ihn lieber noch da und das auch noch, wo ihm das Essen hier nicht schmeckte.

     

Hier vor Anker haben wir viele Bekannte wieder getroffen und wussten nicht wen wir zu erst besuchen sollten. Hier muss jeder her der Kontakt mit Französisch Polynesien hatte, um hier ordnungsgemäß Ein.- und Auszuklarieren. Dieses geschieht am Fährhafen in Papeete, wo ein freundlicher Beamter alles  in 5 Minuten abwickelt.

     

Hier in Papeete überfällt einen regelrecht das hektische Großstadtleben. Dieses kannten wir die letzten 5 Monate nicht mehr und waren froh als wir wieder auf dem Schiff waren. Im Supermarkt ist im großen und ganzen alles so teuer wie in Europa. Hier und da ist wohl das eine oder andere teurer, besonders Alkohol und Zigaretten ( sind wir doch froh, daß Sylvia nicht mehr raucht ). In einer Gefriertruhe hatte ich Froschschenkel gefunden, 10 Stück für 35 Euro. Bei dem Preis sind die, glaube ich, zu Fuß gekommen ;). Aber hier gibt es alles was das Herz begehrt! Proviant den wir in Panama eingekauft hatten, reichte nur begrenzt bis hier her. Wir hätte doppelt so viel einkaufen sollen, aber wohin damit, jeder Schrank ist irgendwann einmal voll.

     

In Papeete gibt es an jeder Straßenecke Schmuckgeschäfte, die schwarze Perlen verkaufen. Allerdings zu astronomischen Preisen. In einem Schaufenster war eine ca. 12 mm große Perle für 470.000,- Polynesischen France ausgestellt, das sind umgerechnet 3917,- Euro. Hat ein Kreuzfahrschiff in Papeete festgemacht, haben die Schmuckgeschäfte Hochkonjunktur. Dabei werden dann besonders "Dollar" über den Tresen geschoben.

     

Von unserem Ankerplatz, vor der Marina Taina, konnte man auch das 10 Meilen entfernte Moorea sehen. Auch war gleich hinter dem Ankerplatz das Außenriff, welches Tahiti umgibt. An manchen Tagen brachen sich die Wellen von 2-3 Meter am Riff mit lauten Getöse. Fährt man mit dem Dinghy hinter dem Riff, kann man diverse Korallenköpfe mit ihren Bewohnern beobachten. Auch Schnorcheln ist möglich, wobei der Strom hier mit über 1 Knoten fließt.

     

An zwei Tagen mieteten wir uns ein Auto, 100,-US$ am Tag ist der Preis. Einmal mit Bernd und Britt umrundeten wir die Insel, auf der Suche nach einem günstigen Unterstand für "Second Live", denn Bernd wollte seine Hand in Deutschland auskurieren und im nächsten Jahr erst weiter segeln. Den anderen Tag machten wir die gleiche Strecke noch einmal, wobei wir an allen Sehenswürdigkeiten stoppten.

     

Am 14. Juli war der Polynesische Unabhängigkeitstag. In Papeete und Umgebung konnte man viele Veranstaltungen besuchen. Wir entschieden uns das Kanurennen in Papeete anzuschauen und in einem Zelt führte man Tänze und Gesang vor. Leider bekam Michael immer noch nicht die viel gerühmten Schönheiten zu sehen, denn die, die wir sahen hatten einen sehr großen Umfang.


Moorea  19.07.2007


Nach sagenhaften 17 sm waren wir schon auf Moorea. Vor der Cook Bay gingen wir vor Anker und hatten ein sagenhaftes Panorama, was auf uns wirkte. Am anderen Tag mieteten wir uns ein Auto, um auch diese Insel zu umrunden. Hier bezahlten wir für 8 Stunden 75,- Euro, wo wir genügend Zeit hatten die Insel gleich 2 mal zu umrunden. 

     

Einmal rechts herum und links herum zurück. In ca. 1,5 Stunden hat man die Insel umrundet. Besondere Attraktionen gab es keine, wir genossen die immer wieder schönen Aussichten auf die Berge. Ab und zu fährt man durch kleine Dörfer, die gleich 2 Kirchen haben. Hier und da sieht man Ananasplantagen, welche gerade geerntet wurden. 

     

Von einer Anhöhe aus, konnte man einen Blick auf eines dieser Luxus Hotels nehmen. Dort wohnt man in Bungalows, die im Wasser stehen. Dieser Luxus hat aber seinen Preis.

     

Von einem Aussichtspunkt mit Namen "Le Belvedere" hatte wir, aus 240 Meter Höhe, die beste Aussicht. Man konnte die d´Opunohu Bay und Cook Bay von hier sehen, dazu weite Teile der bergigen Landschaft.

     

Das schönste war, das wir von unserem Ankerplatz aus tauchen und schnorcheln gehen konnten und auch hier eine sagenhaft schöne Unterwasserwelt vorfanden. Hier hatte ich auch "Nemo" gefunden, dieser Clownfisch lebt in Anemonen, wo er vor Feinden Schutz findet. Aus einer Höhle schaute eine riesige Muräne, deren Kopf so groß wie von einem Schäferhund war, ganz schön beeindruckend und zugleich beängstigend. 

 


   Home / Index     Wir    Link´s Mail: kat.tanoa@gmail.com    Jacht-Technik      nix
Position "Tanoa" Reiseroute Kat "Tanoa" Logbuch / Reiseberichte Oh Schreck, kaputt Bildergalerie

  zurück zum Logbuch