Teil 6 Neuseeland der letzte Teil 20.04.2009

 


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 Neuseeland Teil 1   03.11.2007

Neuseeland Teil 2   28.01.2008

Neuseeland Teil 3   08.02.2008

Neuseeland Teil 4   12.03.2008

Neuseeland Teil 5   01.12.2008


Alles hat ein Ende auch der Besuch in Neuseeland. Am Ende möchten wir die Zeit nicht missen, haben hier viel erlebt und Leute kennen gelernt. Was wir immer wieder machen würden ist, ein Auto in NZ kaufen. Mit diesem konnten wir hier viel herum Reisen. Wenn wir nun Neuseeland verlassen ist "Tanoa" im besten Zustand. Wir haben viele Sachen ausgetauscht und verbessert und das alles zu vernünftigen Preisen.

     

Den Sommer über haben wir die Küste von Neuseeland unsicher gemacht. Nördlich der Bay of Island sind die Cavalli Island, eine Inselgruppe, wo man geschützt Ankern kann. Noch weiter im Norden ist Whangaroa Harbour, ein sehr geschützter Fjord. Hier gab es viele schöne Ankerplätze, einen kleinen Jachthafen und nicht weit davon ein kleiner Laden, wo man das aller nötigste bekommen kann.

     

Hier haben wir uns mit anderen Seglern getroffen, am Strand gegrillt und sind auf Wanderungen gegangen. Es gab immer etwas zu erleben.

     

Im Februar besuchte uns Ute von der ex SY "Nemo". Sie wollte mal 2 Monate Neuseeland machen, man gönnt sich ja sonst nichts... Schon im Deutschlandbesuch planten wir eine größere Wanderung und entschlossen uns zum Kap Brett zu wandern. Diese Wanderung bezahlt man mit 42,- NZ$, einmal 30,-NZ$ für das betreten von privatem Land und 12,-NZ$ für die Benutzung der Hütte, pro Nacht. Um es von vorne gleich zu sagen, die Wanderung war für mich eine Quälerei. Es gab da so gut wie keine ebene Strecke, entweder ging es Berg auf oder ab und manche Strecken wollten kein Ende nehmen. Das ganze dann auch noch mit solch einen blöden Rucksack auf dem Rücken. Am anderen Tag ging es dann wieder zurück und so manches mal dachte ich das meine Kniegelenke auseinander brechen würden. Nichts für ungeübte Seglerbeine..., 2 Mal 7 Stunden.

     

Dann besuchte uns mein Freund Olaf für 3 Wochen. Von Wanderungen wollte Olaf, Gott sei Dank, nichts wissen. Somit fuhr ich dann mit ihm zum Kap Reinga und südlich von Auckland bis Rotoroa und besuchten dort alles sehenswerte.

     

Wie im jedem Jahr, am 6. Februar, ist der Waitangi Tag, wo die Unterzeichnung des Vertrages zwischen den Maoris und dem Engländern gedacht wird. Jedes Jahr gibt es ein großes Kanurennen unter den Maoris.

     

Im Spätsommer machte Winfried und Ute von der SY "Anna Maria" ein Rettungsinselmanöver mit ihrer alten Rettungsinsel. Dazu fuhren wir, mit Tanoa, zu Roberton Island in die Cook`s Bay. Hier waren auch die SY "Cinderella" und MY "Solitäre" vom TO Stützpunkleiter Klaus Wesche. Nachdem wir uns alle auf der Anna Maria versammelt hatten, wurde die Rettungsinsel über Bord geworfen und nach dem ziehen der Reißleine entfaltete sie sich innerhalb von 30 Sekunden. 

     

Danach wurde der Inhalt der Insel unter die Lupe genommen, was fehlte war Trinkwasser. Sonst war die Insel im guten Zustand, Baujahr 1979 und die letzten 9 Jahre nicht gewartet worden. Zum Schluss wurde sie zum Badespaß benutzt. Wer kommt ohne Probleme in die Insel? Natürlich hat jeder von uns keine Probleme gehabt, aber wie wäre es bei nur 2-3 Meter hoher Welle gegangen ?

     

Roberten Island ist von der Marina Opua schnell zu erreichen, den Tag über hat man nicht wirklich seine Ruhe, viele Ausflugsboote kommen von Paihia hier her. Aber es gibt in der Bay of Island viele Buchten, wo man ungestörter liegen kann.

     

In Te Kuiti in der Nähe von Waitomo/Hamilton wurde ein Schafrennen veranstaltet. Schon am frühen Morgen trafen wir dort ein. Mit dabei waren Ute und Winfried von der SY "Anna Maria". Als erstes wurde ein Entenrennen veranstaltet, nicht so wie wir dachten. Es wurden von einer Brücke mehrere Säcke voll mit Plastik-Enten in einen Fluss geschüttet. Diese wurden dann von der Strömung im Fluss mitgerissen. Die erste Ente die durchs Ziel treibt ist Sieger.

     

Beim Schafrennen konnte man 2.000,- NZ$ gewinnen, wenn man die Menge der Schafe richtig geschätzt hat. Es waren nach Bekanntgabe 1.477 Schafe, leider hatten wir viel mehr geschätzt. Die 2.000,- $ bekam ein kleines einheimisches Mädchen. Als die Schafe dann alle die Straße herunter rannten, war klar wer der Sieger ist, natürlich der Leithammel der immer die Führung übernimmt.

     

Nun ist es bald soweit und wir müssen Neuseeland verlassen. Unsere Zeit ist sozusagen abgelaufen, kein Visum mehr zu bekommen. Alle Segler sind nun damit beschäftigt ihre Schiffe auszurüsten. Da wird alles was der Supermarkt her gibt eingekauft und anschließend im Schiff verstaut. Bloß gut ist das nicht meine Aufgabe ist, sondern darum kümmert sich Sylvia. Ich muss es nur vom Auto zum Boot schleppen. Auch unser Wasserpass geht langsam auf Tiefe. Nun könnten wir starten, aber im  Moment jagt ein Tief das andere und warten ist angesagt. Wir brauchen ein Hochdruckgebiet aus Australien, welches uns Wind aus Süd bringt.


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