Teil 4   Autotour auf der Nordinsel   12.03.2008

 


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 Neuseeland Teil 1   03.11.2007

Neuseeland Teil 2   28.01.2008

Neuseeland Teil 3   08.02.2008

Neuseeland Teil 5  01.12.2008

Neuseeland Teil 6   20.04.2009


Im Gebiet von Coromandel, bei Whaimata, quartierten wir uns in ein Cabin für 55,- NZ$ die Nacht ein. Am anderen Tag umrundeten wir Coromandel. Kamen an der Hot Water Beach vorbei, wo leider Hochwasser war und somit kann man kein Loch in den Sand graben. Es soll sich dann ca. 40 Grad heißes Wasser sammeln, in dem man dann baden kann, viel zu heiß!. Dafür bekamen wir dort den bisher schlechtesten Cappuccino serviert. Normalerweise ist dieser überall exzellent. Dafür musste der Laden ca. 20 Holzspachtel einbüssen, die ich gut zum Farbe umrühren gebrauchen kann.

     

Danach wollten wir mit einer Fähre übersetzen. Diese war leider nur für Personen geeignet, No Cars! Dies war aus der Karte nicht zu ersichtlich. Also alles zurück und den Fjord ausfahren nach Whitianga. Weiter nach Coromandel Stadt kommt man an einigen Aussichtspunkten vorbei. Von so hoch oben hat man eine tolle Aussicht auf die Küste und Coromandel Stadt. Diese Aussicht muss man sich aber erst einmal verdienen, so steil und kurvenreich war die Strasse und oben angekommen kochte das Kühlwasser im Auto, oh je! Coromandel selber war sehr touristisch, das Eis war teuer und schmeckte muffig. Also schnell weg hier, obwohl hier und da hübsche Häuser standen. Touristenrummel ist nicht unsere Sache und der Heimweg zum Cabin (Unterkunft) war noch weit.
     
Als wir uns 3 Tage später Rotorua näherten, schaute Sylvia mich an, und meinte nur "Warst du das, was hier so stinkt?". Nein das war zu unrecht beschuldigt! Was man roch war muffiger Schwefelgestank, welcher aus den umliegenden Brodellöcher um Rotorua kam. Je nach Windrichtung stinkt es mal mehr, mal weniger, sagte uns die freundliche Dame an der Rezeption vom Hotel. Hier hatten wir unser eigenes Blubberbad (Spa) auf dem Zimmer, tolle Sache. Beim Spaziergang in der Stadt bekamen wir immer wieder diesen Schwefelgestank zu spüren, welcher aus Kanaldeckel und Gullydeckel kam.

     
27 km südlich auf der SH 5 besuchten wir das Wai-O-Tapu (Thermal Wonderland), mit einem stolzen Eintrittsgeld von 27,50 NZ$ p.P.. Dort konnte man den Vulkanismus hautnah erleben. Auch wenn keine Lava zu sehen war, war es sehr beeindruckend. Auf einem Rundweg kam man an tiefen Löchern vorbei, woraus es blubberte und nach Schwefel stank.

     

 Es stank manchmal so gefährlich und eklig, das man sich nicht traute weiter zu atmen. Ich beobachtete die Besucher immer vor uns, wenn die umfallen, sagte ich zu Sylvia, müssen wir schnell weg hier. Die größte Attraktion war ein einsamer Geysir der vor sich hin fauchte und spuckte. 1 mal am Tag (10:15 Uhr) wurde mit einem Eimer Wasser nachgeholfen, damit er mal über 20 Meter hoch spuckte, welch ein Betrug.

     

An den Huka Falls bei Taupo konnte man Wasser so richtig brodeln sehen. Auf einem Schild stand, das hier pro Sekunde 160 t Wasser fließen, welch eine Gewalt. Das ganze Wasser fließt durch einen Kanal von 10 Meter tiefe, 12-15 Meter Breite und einer Länge von ca. 200 Meter. Mit einem Jetboot kann man am Ausgang (Unterlauf) vom Wasserfall herum fahren.

     

Die Art Deco Weekend in Napier war für uns ein tolles Erlebnis. Es fing Freitag Abend schon mit einer Flugshow über dem Meer an und wo man auch hin schaute standen und fuhren alte Autos aus den 30iger Jahren, einige noch älter. Viele Leute hatten sich dementsprechend gekleidet. Nach dem Motto sehen und gesehen werden.

     

Die Art Deco findet jedes Jahr hier statt und an diesem Wochenende drehte sich alles um die 30iger Jahre, www.artdeconapier.com . Viele Leute kommen extra aus der Umgebung angereist und brauchen natürlich eine Unterkunft. Damit wurde es für uns natürlich schwierig, kurzfristig etwas für die Nächte zu finden, aber da wir 6 Übernachtungen brauchten, bekamen wir ein Cabin in einem Holiday Park. Das Geschäft wollte man sich nicht durch die Lappen gehen lassen, über das Wochenende war ein Aufschlag von 20,- NZ$ selbst verständlich.

     
Samstags ging erst recht die Post ab. Auf der Fußgängerzone spielten Bands Musik, der 30iger Jahre und Passanten tanzten dazu, gekleidet wie in den 30iger Jahren. Um 12:00 Uhr begann auf der Fußgängerzone eine Parade der alten Autos, Motorräder und Musikbands. Wenn man gesehen hat, mit wie viel Mühe im Detail die Autos wieder hergestellt wurden und in welchem Glanz sie standen, alle Achtung! An die 300 Automobile waren beteiligt, sogar 3 alte Dampfmaschinen fuhren auf der Strasse spazieren, welch eine Technik.

     

 Wir hatten uns in ein Kaffee gesetzt und dem Treiben auf der Strasse zugesehen, wo zu 70% der Leute alle verkleidet herum liefen. Da fühlte man sich als Zeitreisender, der nicht hier hin gehört. Am Nachmittag wurde wieder die Flugshow gezeigt, wo diverse Loopings und Rollen zu sehen waren, das ganze mit brennenden Motor, hi.

     
Sonntag um 10:30 Uhr gab es was für die Kleinen, Seifenkisten Rennen, nur komisch das da mehr Erwachsene standen als Kinder, zumindest die Fahrer waren alles Kinder. Dafür wurde eine Strasse mit etwas Gefälle gesperrt und der Spaß konnte beginnen. Ein Elternteil schob die Kiste bis zu einer Linie an und ab da musste es bis zur Ziellinie allein geschafft werden und nach Möglichkeit als Erstes. Man bekam von der fahrenden Weinflasche bis zur Badewanne alles geboten, die Fantasie war vielfältig. 

     

Am Nachmittag besuchten wir noch den Flugplatz von Napier, wo alte Flugzeuge zu bestaunen waren, so wie auch die Kunstflieger. Wer Lust hatte konnte auch einen Rundflug buchen.

     

Im Süden von Napier erkundeten wir noch das Weinanbaugebiet, wo auch riesige Apfelplantagen waren. Die Bäume hingen noch alle voll mit knallig, roten Äpfeln und an der Straße standen Schilder, wo Erntehelfer gesucht werden. Die Weinreben waren zum größten Teil alle in Netze gehüllt, der Vögel wegen.

     
Danach hatten wir eine Pause von Stadt mit viel Menschen verdient und entschieden uns nach Lake Ferry zu fahren. Dort nahmen wir wieder ein Cabin, welches von der Ausstattung (mit Pool) für 85,-NZ$ das Beste war. Es lag nur 5 km von der Küste entfernt, 37 km waren es zum Cape Palliser, welches der Südlichste Zipfel von der Nordinsel Neuseeland ist. 

     

Dort waren sogar Seehunde zu sehen die sich zwischen den Felsen ausruhten und in der Nähe konnte man vereinzelt Paua Shell finden. Diese hübschen Muscheln in ihren Regenbogenfarben sehen nicht nur toll aus, sie sind zudem auch noch teuer. Am meisten findet man sie als Schmuck verarbeitet wieder. Somit wurde der Strand von uns gesäubert und die Muscheln landeten im Kofferraum, oh dieser Gestank am anderen Morgen. 

     

Alles zusammengerechnet hatten wir über 300,- NZ$ an Muscheln gesammelt und wir waren nicht die einzigen. Zum Leuchtturm vom Cape Palliser kommt man über die 252 Stufen die vom Strand zum Turm hinauf führen. Oben angekommen hat man einen schönen Blick auf die Küste rings herum.

     

Wellington war für uns dann erst einmal ein Kulturschock. Am ersten Tag wurde das Nationalmuseum Te Papa besucht, wo kein Eintritt zu bezahlen war. Über 3 Stockwerke bekam man alles zu sehen, das einem der Atem stockte. Vom Skelett eines Buckelwals, Delphine und anderes Getier. Die ganze Erdbebengeschichte von Neuseeland, ein Haus in das man hineingehen kann und anschließend wackelt es wie bei einem Erdbeben. Über einem Bildschirm sieht man Geschirr und Möbelstücke durch die Luft fliegen. Interessant war auch ein Kiwi mit Ei im Leib, wo man sich fragt! Wo bleiben die Gedärme?

     

Dann war noch das schnellste Motorrad der Welt ausgestellt (Britten V1000) und ein Michael Tuffery baute aus lehren Cornedbeefdosen ein ganzes Rind nach. Genächtigt hatten wir bei X Base einem Backpacker mitten in der Stadt, Doppelzimmer mit Bad für 85,- NZ$. 

     

Am anderen Tag machten wir mit der Cabel Car einen Ausflug, den Hügel rauf und runter kostete 4,50 NZ$ p.P. Oben angekommen kann man in den Botanischen Garten gehen, sich das Cabel Car Museum ansehen (kein Eintritt) oder einfach nur die Aussicht auf Wellington genießen. Beim Stadtbummel musste ich meine Geldbörse gut fest halten, was es hier alles zu kaufen gab. Wellington war um einiges besser als damals Auckland, welches aber auch einen Besuch wert ist.

     

Die Stadt Waimate am Waimate River, welcher mit einem Raddampfer befahren werden kann, war unsere nächste Station. Beim Anleger des Dampf betriebenen Raddampfer ist ein Museum, welches die Geschichte der Raddampfer auf dem Waimate River zeigte. Dort kauft man auch die Tickets, für 2 Stunden Dampferfahrt bezahlt man 33,- NZ$ p.P., hat uns nicht wirklich gefallen. Schoen war, dass man in dem Maschinenraum alles sah, wie es sich drehte und bewegte. Auf der anderen Seite vom Fluss, hoch oben, steht ein Turm mit 176 Treppenstufen, den man besteigen darf (kein Eintritt). Oben angekommen hat man einen sagenhaften Ausblick auf die ganze Gegend.

     

Eine sagenhafte Erhebung auf der Nordinsel findet man vor Stratford, einer kleinen Stadt am Fuße vom Mount Taranaki oder auch Mount Egmount genannt, vor. Der alte Vulkan ist 2518 Meter hoch und die meiste Zeit  in den Wolken verschwunden. Am Tag unserer Ankunft war es auch so, am anderen Tag hatten wir großes Glück. 

     

Bis 10:00 Uhr war der gesamte Berg wolkenfrei geblieben, schnell fuhren wir eine Strasse so weit wie möglich den Berg hinauf. Von da aus führte ein Wanderweg zu einer Skihütte, wo auch 2 Skilifte standen. 20 Minuten später als wir da waren, begann sich der Berg in Wolken zu hüllen. Nach weiteren 5 Minuten war nichts mehr zu sehen, Glück gehabt.

     

 Von New Plymounth aus fuhren wir nach Taumarunui, wo die 3 Schwestern stehen. Aber um sie zu sehen, muss  Niedrigwasser sein, da man nur zu Fuß an der Mündung vom River Taumarunui zum Strand kommt. Nach ca. 20 Minuten mit Blick nach Links, sieht man sie, wenn man nicht ganz blind ist. 

     

Die 3. Schwester ist auf dem Ersten Blick nicht zu sehen, geht man dichter an die Sache heran, sieht man auch sie. Sie sieht aus wie ein Elefant, der seinen Kopf mit dem Rüssel abstützt.

     

   

Nun bereiten wir Tanoa vor, damit sie an Land kommt und wir nach DL fliegen können.

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