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Namibia     08.03.2012

Von Südafrika kommend  segeln wir dicht unter der Küste nach Norden hoch. Unser erstes Ziel ist die Stadt Lüderitz. Mitten in der Nacht funkt "Lüderitz Port Control"  uns an. Man hat uns auf ihrem AIS-Bildschirm gesehen und will nun Einzelheiten erfahren. Am anderen Morgen blicken wir in eine dicke Suppe von Nebel. Unser Thermometer meldet 17 Grad, brr. Erst gegen 9 Uhr können wir unsere neue Umgebung begutachten.

  

Im Informations Center bei Safari & Tours, in der Bismarkstraße, bekommen wir die Eintrittskarten zur Geisterstadt Kolmanskuppe. Diese ca. 10km entfernte Stadt, die von ehemaligen deutschen Auswanderer aufgebaut worden ist, muß auf alle Fälle besucht werden.

  

An manchen Stellen begräbt der Sand einige Häuser. Hier und da fallen einige Häuser aus Altersschwäche zusammen, alle Gebäude sind über 100 Jahre alt. Es bringt Spaß diese alten Häuser zu besichtigen!

  

Egal wo wir hinblicken, überall sehen wir Wüste. So trostlos sie auch aus sieht, so hat die Wüste auch ihren Reiz mit ihren vielen, verschiedenen Gelbtönen und Formen der Sanddünen.

  

Das Lüderitz einmal in Deutscher Hand war sehen wir heute noch. Viele Straßennamen sind noch auf deutsch. Hotels und andere Geschäfte tragen auch deutsche Namen, nur ist das eher die Seltenheit.

  

  

  

Berühmt und bekannt ist Namibia wegen seiner Diamanten. Lüderitz ist von einem Diamanten Sperrgebiet eingeschlossen. Fährt einer nach Kolmanskop, fährt dieser in das Sperrgebiet hinein. Hier sollte er nicht auf die Idee kommen von der Straße abzuweichen um nach Diamanten zu suchen. Angeblich steht hier jeder per Video unter Beobachtung. Werden Rohdiamanten bei jemanden gefunden, stehen hohe Gefängnisstrafen aus. Somit können wir auch keine Rohdiamanten kaufen, nur schon fertig geschliffene Steinchen... teuer!

  

Diamanten werden nicht nur aus dem Sand in der Wüste gebuddelt - nein - auch vom Meeresgrund werden sie gesammelt. Die großen Bagger haben wir auf See gesehen, wie sie bei 130 Meter Tiefe am Saugen sind. Die kleineren Sauger arbeiten dicht unter der Küste in 20-30 Meter tiefem Wasser. Hierbei wird auch der Saugkorb von einen Taucher geführt.


Namibia Teil 2   24.03.2012

Auf der Weiterfahrt nach Walvis Bay besuchen wir 2 Buchten, wo ein Ankern möglich ist. Die erste Bucht ist die Hottentoten Bay. Hier dürfen wir leider noch nicht an Land gehen, da sie noch im Sperrgebiet liegt, wo Diamanten gefunden werden. Einige Schilder weisen auch darauf hin. Die Bucht ist gut zum Übernachten und 26sm von Lüderitz entfernt.

  

Die 2. Bucht ist weitere 25sm entfernt und heißt Spencer Bay. Dort ist es erlaubt an Land zu gehen, wenn  es gelingt, trocken anzulanden, hi. Bei 13°C Wassertemperatur ist es gewiss kein Vergnügen. Eine Bucht davor schmückt ein altes Wrack den Strand, das hoch und einigermaßen trocken dort liegt.

  

Die Tierwelt die wir dort antreffen ist einzigartig. Immer mit dem Blick nach unten auf den Boden gerichtet, man(n) könnte ja doch noch einen Diamanten finden, erforschen wir unsere Umgebung.

  

Ein Schabrackenschakal beobachtet uns die gesamte Zeit an Land, folgt uns  auf Schritt und Tritt und kommt neugierig immer näher. Im ersten Augenblick ist uns nicht wohl dabei, "Was hat der Schakal vor?"

  

Besonders fallen uns die vielen Skelette auf. Es sind Skelette von Seelöwen. Überall liegen sie am Strand herum, "Sieht richtig unheimlich aus!". Nun stellt sich die Frage, ob sie von den Schakalen gefressen werden?

  

Auf der gesamten Reise ist nur Sand an der Küste zu sehen. Dünen von über 100 Meter Höhe und soweit wir sehen können, führen sie ins Landesinnere. Ab und zu schauen Bergspitzen heraus. Eine gewaltige Sandkiste...


Namibia Teil 3   05.04.2012

In Walvis Bay haben wir uns ein Auto für 7 Tage gemietet. Haben uns damit die Gegend bis hoch zur Grenze nach Angola angesehen und an der westlichen Seite von Namibia wieder zurück nach Walvis Bay.

  

Geschlafen haben wir auf Campingplätze die auf manchen Farmen angeboten werden. Sie sind alle mit Dusche und Toilette ausgerüstet. Eine Feuerstelle darf natürlich auch nicht fehlen.

  

Fasziniert ist die Weite und langen, geraden Straßen.  

  

Ein Besuch im Etosha National Park ist auch gemacht worden. Tiere gibt es in SA mehr zu sehen, dafür gibt es hier eine sagenhaft große Ebenne die Pan genannt wird.

  

  

  

Nördlich vom Etosha Park ist es auf den Straßen gefährlich. Überall sind an den Straßenrand freilaufende Tiere die ohne Vorwarnung die Straße kreuzen.

  

Bilder bei dem Grootberg Pass.

  

  

  

Bilder von den mittleren Nord-Westen von Namibia.

  

  

Am Cape Cross ist eine riesige Seelöwen Kolonie, wir haben bestimmt über tausend Tiere gesehen. Der Gestank erinnerte mich an den der Seelöwen auf den Galapagos Inseln. "Kaum auszuhalten !"

  

Bei Walvis Bay finden wir noch große Sanddünen die ihren Verlauf bis nach Lüderitz haben. In Walvis Bay ist leider Edmund von Bord gegangen, also segele ich von hier erst einmal alleine weiter.

Ich werden versuchen von hier weiter zu den Cape Verde zu segeln. Sollte es nicht klappen sind als nächstes Ziel die Azoren geplant. Ein langer, langer Weg...

 


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