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Mauritius     14.06.2011

Nach 2 Wochen Aufenthalt auf Rodrigues segelte ich weiter nach Mauritius. Da ich es nicht geschafft habe am Tage in Port Louis anzukommen, habe ich mich über Nacht vor der Küste treiben lassen. Am anderen Morgen meldet man sich beim "Port Control Port Louis" an und Bittet um die Einfahrt in den Hafen, zum Einklarieren. Man fährt fast bis zum Ende und auf der linken Seite sieht man etwas versteckt eine Mühle, davor ist ein Gebäude vom "Customs" (steht auch drauf). Dort macht man an der Kai fest. Nicht an der Schlängelanlage von der Coast Guard.

     

Für die Einklarierung brauchte ich 5 Stunden, wobei ich die meiste Zeit am Warten war bis die Herren soweit waren ... Nach dem Einklarieren bin ich nach Grand Bay, im Norden der Insel, gefahren. Dort wartete man schon auf mich, ein Wiedertreffen mit "Dharma Bum 3" und "Iemanja". Später kam "Adio" auch noch nach.

      

Hier liegt man gut vor Anker, an Land findet man diverse Restaurants und einen großen Supermarkt. Eine Tankstelle ist am Ende der Bay zu finden, man landet am Strand an und geht über die Straße. Einfacher geht es nicht ! Wasser bekommt man beim Jacht Club von Grand Bay. Mit dem Express Bus Nr. 215 fährt man in ca. 35 Minuten nach Port Louis, kostet im Moment 35 Rupess (0,88 Euro Cent). Als erstes besuchte ich in Port Louis das "Blue Penny Museum", wo die weltberühmte "Blaue Mauritius" ausgestellt ist. Eine unscheinbare, kleine Briefmarke die zuletzt für 2,5 Millionen Euro ersteigert wurde. Konnte heimlich ein Foto von der Marke machen, sie liegt gesichert hinter Panzerglas. Warum der hohe Wert der Briefmarke? Es war ein Fehldruck! Es hätte auf der Marke stehen müssen "Post Paid" aber man schrieb "Post Office" Weltweit gibt es 4 ungestempelte Marken davon. Ganze 500 wurden gedruckt! 

     

Port Louis ist eine Stadt die lebt, wo man auch ist, es herrscht immer reges Treiben. An der Wasserfront gibt es zu touristischen Preisen Geschäfte und Restaurants. Auf einer Strasse, in der nähe vom Busbahnhof, ist immer Markt. Dort gibt es von der Sonnenbrille bis zur Tomate alles zu kaufen.

     

Für 1.400,- Rupess mieteten wir (8 Personen) uns einen Kleinbus und fuhren einen Tag auf Mauritius herum. Es gibt hier sehr viele Zuckerrohrfelder, woraus  Rum hergestellt wird, den man billig in den Supermärkten Kaufen kann.

     

Von Grand Bay zur Südküste sind es nur 80 Km, man benötigt hierfür, auf der Autobahn, 1 Stunde und je nach Verkehr 40 bis 50 Minuten. Unser Ziel war der Südwesten der Insel, wo Teeplantagen und Natur Pur zu bestaunen waren.

     

     

Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was Erzählen! Aber bevor man auf Reise gehen darf, muss man die Erlaubnis haben, sein Schiff als Skipper verlassen zu dürfen. Also einen Flug nach DL gebucht und mit sämtlichen Papieren zum Immigration. "Nein da fehlt ein Schreiben, das jemand auf das Schiff aufpassen wird" OK! Am gleichen Tag noch zum Jacht Club, wo mir der Manager ein Schreiben gab, toll dachte ich mir! Am anderen Tag wieder zum Immigration, " Nein so geht das nicht, da steht nicht drinnen, das der Jacht Club 24 Stunden am Tag aufpassen wird und die volle Verantwortung über das Schiff übernimmt." Voller Wut verließ ich das Büro. Erzählte jeden den ich auf dem Ankerfeld kannte, meine Geschichte mit der Immigration. Ein netter Segler aus der Schweiz kannte da zufällig jemanden in der Regierung und telefonierte mit ihm. Am anderen Tag konnte ich in seinem Büro vorsprechen, dieser rief dann bei der Immigration an und ca. 4 Stunden später hatte ich das  benötigte schreiben. Welches ich auch bei der Aus.- und Einreise brauchte, besonders in Hamburg, da ich ohne Return Ticket nach Mauritius fliegen wollte. Also hatte sich der Aufstand gelohnt, nur warum das alles ???

     

Zum Schluss meines Aufenthaltes begann man geerntete Zuckerrohrfelder abzubrennen. Den ganzen Ascheregen bekamen die Jachten wohl am meisten zu spüren, jeden Morgen war das Schiff mit Asche bedeckt. Hatte man ein Fenster auf, wehte der Wind die Asche hinein. Schöne Sauerei...! Zwischendurch feiert man seinen Geburtstag und wie immer den 29. Der Hamster gehört Ulani, nicht das jemand was falsches vermutet!

     

Ulani mit ihrem neuen Kanu am üben, Papa passt schön auf das der Weg zu Michaels "Bier" gefunden wird ;-) . Von Mauritius geht es nun weiter nach Reunion, wo ich weitere 3 Wochen bleiben möchte.

 


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