Maupiti 18.08.2007

 


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 Maupiti ist noch eine weitere Insel der Gesellschafsinseln von Französisch Polynesien und liegt 27 sm westlich von Bora Bora. In einem Handbuch lasen wir die Warnung, nicht bei einer Welle von 2-3 Meter den Pass zu passieren. Genau diese Welle hatten wir und steuerten auf den Pass zu. Von weitem konnte man schon die Wellen am Riff  brechen sehen. Sylvia meine nur "ohne mich, da mach ich nicht mit, dreh ab, Bitte Michael". Ja, das ist vielleicht besser, denn wohl war mir auch nicht dabei. Da wir auf Maupiti mit der "Josi" verabredet waren und sie hinter uns war, funkte ich sie an und beschrieb die Situation. Jürgen machte mir Mut und wollte sich eine eigene Meinung bilden. Nach einer Stunde waren sie da. Ohne auch nur zu zögern schipperten sie darauf los, nach einiger Zeit waren sie im Getöse der Brandung verschwunden, nur die Masten waren noch zu sehen. Also wir dann ganz langsam hinterher, links und rechts fingen sich die Wellen zu an brechen. Dann war mir so, als ob wir nicht mehr voran kamen und ich gab mehr Gas, zum Schluss hatte ich alles Gas gegeben, was da war und an der engsten Stell krochen wir gerade mal mit einen Knoten voran. Nach meiner Berechnung muss der Strom eine Stärke von 6 Knoten gehabt haben. Als wir es geschafft hatten, kam Sylvia wieder an die frische Luft, noch immer umklammerte sie unsere Bibel und atmete schwer. Nach 1,5 Meilen ankerten wir vor dem Ort und fuhren mit "Josi" an Land um den Pass zu begießen.

     

Hier erfuhren wir wie es Ihnen bei der Passage ergangen war. Eins war sicher, hätten wir es nicht geschafft, hätten wir 100 sm weiter zur nächsten Insel (Atoll Maupihaa) fahren müssen. Aber nun waren wir hier und wollten die Insel genießen. Als erstes beschlossen wir, uns Fahrräder zu leihen, um damit die Insel zu umrunden. Man gab uns den Tipp langsam zu fahren, sonst ist man schon in einer Stunde wieder da, größer ist die Insel nun mal nicht. Mit dem Drahtesel unter dem Allerwertesten ging es an liebevoll angelegte Gärten und Häuser vorbei. Auch hier wird die Familie nach dem Ableben im Garten begraben, manche Gräber waren sogar überdacht.

     

Da war auch noch ein Berg, beziehungsweise ein Bergrücken, welcher bestiegen werden sollte. Das schwierige daran war den Weg zu finden, aber nach dem 3. Mann war alles klar. Der Aufstieg sollte 1,5 Stunden dauern, nach 40 Minuten waren Jürgen und ich schon oben. Der Aufstieg hat sich gelohnt, die vielen Farben vom Riff und dem Wasser und die der Landschaft waren sehr schön anzuschauen. Der Abstieg war genauso schnell erledigt, wie der Aufstieg. Unten angekommen wurde darauf erst einmal ein Eis gegessen :))...

     

Auf dem Rückweg zum Dinghy drückte uns noch die Frau, wo wir die Fahrräder gemietet hatten, zwei große Makrelen in die Hand und somit war unser Abendessen gesichert. Nach dem Essen gingen wir alle an Land, um noch einen Sundowner zu trinken. Hier hatten wir das "Hinano" Bier bisher am billigsten bekommen, 300,- PF. Woanders zahlten wir sonst 500,- PF und mehr. Da waren dann natürlich für jeden 2 Bier drin, denn unsere Polynesischen France sollten alle werden, weil wir am anderen Tag weiter nach Samoa segeln wollten.

     

Nach 5 Tagen Aufenthalt ging es bei 10 Knoten Ostwind weiter nach West Samoa, wo vom 9. bis 12. September ein großes Fest sein soll. Das Herausfahren aus dem Pass war diesmal ein Kinderspiel, ohne Wellen und Strömung.

 


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