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La Réunion     11.08.2011

Die Reise von Mauritius verlief mit 5-8 Knoten Schiebewind sehr angenehm, ruhig. Brauchte dafür allerdings die doppelte Zeit wie andere Jachten für die gleiche Strecke. Die Ansteuerung auf St. Pierre ist etwas gewöhnungsbedürftig wenn sich Stb. und Bb. Wellen von 3-4 Meter brechen (je nach Schwell), dabei darf man die Peilmarken nicht aus den Augen lassen, schön in der Mitte vom Fahrwasser bleiben, besser ist! Zu erst macht man an der Pier fest und wartet auf den Hafenmeister. Dieser will Pass und Schiffspapiere sehen und einen Empfangszettel will er auch ausgefüllt haben. Anschließend gibt er in seinem perfekten Französisch zu verstehen... Warte auf dem Schiff auf Zoll und Polizei. Nach 6 Stunden stand für mich fest, also noch länger als auf Mauritius auf die Behörden warten!!!! Gibt es denn so was? Kurz vor 17 Uhr ging ich zum Hafenmeister und fragte nach der Einklarierung nach. Dieser meinte nur "Willkommen in Frankreich" der Zoll will Dich nicht sehen, Du kommst doch aus Europa! Ja, was soll man nun dazu sagen?

  

Für eine Woche habe ich mir hier einen Pkw gemietet. Als erstes bin ich nach St. Leu zum Gleitschirm Fliegen gefahren. Das Problem was ich am Startplatz hatte, was mache ich mit dem Auto? Wenn ich nach unten fliege. Mitnehmen geht ja nicht ! Also zum Landeplatz und per Anhalter zum Startplatz zurück. Nach ca. 40 Minuten stand ich am Startplatz wieder und konnte zum Auto herunter fliegen :-) . Manoman war das ein tolles Gefühl, mal wieder zu fliegen.

  

Am 2. Tag besuchte ich einen Aussichtspunkt, von wo man in einen ehemaligen Vulkankrater herein schauen konnte. Für solch eine Fahrt muss man allerdings mindestens um 06:00 Uhr starten, damit man vor den Wolken da oben ist, die einen sonst die Sicht nehmen. In der Regel sagt man das die Bewölkung um ca. 10:00 Uhr startet.

  

Tag 3 war ich dann in den Krater vom Vulkan hinein gefahren. Eine sagenhaft schöne, zerklüftete Berglandschaft zeigte sich dort. Ich fuhr bis zur Stadt "Cilaos", drehte dort eine Runde im Dorf und fuhr die Strecke wieder zurück, die Hunderten von Serpentinen, rauf und runter. Diese waren gut angelegt und daher bequem zu befahren.

  

Probleme gibt es, wie überall auch, wenn Bus oder LkW einen entgegen kamen. Lobenswert waren auch die vielen Parkbuchten entlang der Strecke. Von dort konnte man schöne Fotos machen und die Aussicht genießen.

  

Am 4. Tag plante ich den Besuch vom Vulkan de la Fournaise auf Réunion. Also wieder früh aufstehen um den Wolken zuvor zu kommen. Von St. Pierre brauchte ich ca. 1,5 Stunde und ich war Oben. Am ersten Aussichtspunkt traf mich ein eisiger, kalter Wind, brrr !

  

Nach dem die Sonne etwas höher stand kamen auch die anderen Touristen, bis 09:30 Uhr blieb es wolkenfrei und auf einmal kamen sie langsam aber beständig den Vulkan herauf gekrochen. Hier und da fing es auch an zu regnen.

  

Der Vulkan war zuletzt im April 2007 ausgebrochen, ist 2631 Meter hoch und im Moment nicht mehr aktiv. Mit dem Auto fährt man auf 2340 Meter hinauf. Von dort kann man verschiedene Wanderungen machen. Für die Besteigung des Vulkans sollte man mindestens 5 Stunden veranschlagen.

  

Die Versuchung war groß und das Fleisch schwach ! Somit musste ich, ob ich nun wollte oder nicht, mal wieder etwas Gleitschirm fliegen ;-)) Insgesamt bin ich 3 Mal geflogen, gestartet wurde aus 860 Meter Höhe. Je nach Thermik fliegt man von 10 bis 40 Minuten oder länger.

  

Réunion hat viele, viele Aussichtspunkte, aber dieser war für mich der Beste. Er heißt Le Maído (Strasse RF8) und liegt auf 2205 Meter im Nordwesten der Insel. Von hier blickt man in einen weiteren alten Vulkan.

  

Diese Fotos habe ich noch vor 08:00 Uhr Morgens gemacht. Eine halbe Stunde später war nicht mehr viel zu sehen, man stand dann in den Wolken drinnen.

  

Den letzten Tag, wo ich das Auto zur Verfügung hatte, wollte ich mir den Osten der Insel ansehen. Dort ist auch der schöne Wasserfall "Trou de Fer" zu finden. Eine Wanderung von Insgesamt 3 Stunden und man steht auf einer kleinen Plattform und sieht in ein tiefes Tal. So schön wie man ihn auf den Postkarten zeigt sieht man den Wasserfall allerdings nicht und es hätte auch vorher etwas mehr regnen müssen.

  

Da es in diesen Teil der Insel am meisten regnet, gibt es hier die meisten Wasserfälle zu bestaunen. Eine weitere gute Aussicht auf viele Wasserfälle hat man von Takamaka, wo man die D53 hinauf fährt.

  

Von hier geht nun die Reise weiter nach Südafrika (Ritchards Bay). Dort freue ich mich schon auf die Safaris, schöne Erlebnisse mit wilden Tieren!

... und Weihnachten bin ich dann in Deutschland, Ostereier suchen ... ;-)


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