Huahine   25.07.2007

 


   Home / Index     Wir    Link´s Mail: kat.tanoa@gmail.com    Jacht-Technik      nix
Position "Tanoa" Reiseroute Kat "Tanoa" Logbuch / Reiseberichte Oh Schreck, kaputt Bildergalerie

 Von Moorea nach Huahine sind es 81 sm. Diese segelt man am besten Nachts, um mit der Sonne im Rücken morgens durch den Pass Farerea zu segeln. Hinter dem Motu Taiahu kann man sicher vor Anker liegen, um wie bei uns eine Kaltfront mit 25-30 Knoten ab zu wettern. Hier trafen wir auch die Kanadische Jacht "Sisu" wieder.

     

Am anderen Tag machten wir mit Linda und Timo eine Wanderung. Ziel war ein Aussichtspunkt, von wo man in die Maroe Bay schauen kann. Diese trennt Huahine in Huahine Nui und Huahine Iti, beide Inselteile verbindet eine Brücke. Man kann unter der Brücke durch fahren, aber nur mit dem Dinghy. Den Weg zu dem Aussichtspunkt hat uns ein freundlicher Franzose mit dem Auto gefahren, somit hatten wir den steilen Aufstieg nicht zu machen . Er gab uns noch den Tipp eine Perlenfarm zu besuchen, welche nicht weit zu Fuß ist (3 Km).

     

Unterwegs kamen wir an ein Dorf mit Namen Faie vorbei, dort floss ein Fluss aus den Bergen durch. In diesem Fluss konnten wir riesige Aale sehen (1-1,5 Meter lang), zuerst dachten wir das es Muränen sind, aber bei genauerem hinsehen beschlossen wir, dass es Aale sind. Ein Dorfbewohner fütterte die Aale mit Fischkadaver an, damit wir sie besser sehen konnten, welch ein Spektakel.

     

Irgendwann sahen wir ein Schild "Black Pearl Farm", geschafft endlich da. Nicht ganz, ein Arbeiter setzte uns mit einem Boot zur Perlfarm über. Angekommen, wurde man dort gleich empfangen und in die Geheimnisse der Perlenzucht eingeweiht. Oh wie nett, dachte ich mir und das alles ohne Geld. Wo ist der Haken dabei!? Nun gut, der Verkaufsraum, wo wir Perlen kaufen sollten, war gleich neben an.

     

Am anderen Tag waren wir eingeweht, 25 Knoten Wind standen direkt von See her auf den Pass. Somit war ein sicheres auslaufen nicht gewährleistet. An diesen Tag beschlossen wir, die Insel in Richtung Süden zu erwandern, immer schön auf der Straße entlang. Hier kommt man an den Gärten der Einheimischen vorbei und sieht so manche schöne Blüte. Wir konnten auch beobachten wie Vanille und Kobra getrocknet wird, die Vanille riecht man schon von weiten.

     

Unterwegs hatten wir auch eine schöne Aussicht über das Riff im Süden.  Diese vielen verschiedenen Farben des Wassers war der Weg hierher schon Wert. Den Weg zurück versuchten wir uns als Anhalter. Das müssen wir allerdings noch üben. Zu viert ist es sowieso schwierig mitgenommen zu werden, aber die Hälfte des Weges hat uns ein Farmer in seinem Pickup mitgenommen.

     

Damit die Boote nicht im Unterwasserbereich bewachsen und nicht ewig über die Steine und Korallen an Land  hoch gezogen werden müssen, werden sie einfach aus dem Wasser gehoben. Solche Konstruktionen sieht man überall an der Küste stehen.


Bora Bora   01.08.2007

Im Schnelldurchgang mit einer Übernachtung auf Tahaa gelangten wir nach Bora Bora. Dort erwartete man uns schon, denn SY "JOSI" hatte etwas aus Deutschland für uns mitgebracht. Ebenso erwartete uns die SY "Breakepoint" mit Tatjana und Tom. Zuletzt begegneten wir uns in Brasilien, von da segelten sie um Kap Horn weiter.

     

Das Tolle, sie sind alles Tauchbegeisterte Segler, somit hatten wir uns schnell zu einem Tauchgang am Außenriff verabredet. Die Unterwasserwelt war mal wieder atemberaubend schön, 30-40 Meter Sicht. Es wimmelte dort überall von bunten Fischen und auf einmal tauchten aus dem nichts 4 Zitronenhaie von ca. 3 Meter Länge auf. Man war das eine Aufregung, schnell waren sie wieder verschwunden und dann waren sie auf einmal wieder da. Aber im allgemeinen sind Haie genauso neugierig wie wir. Weitere Bilder von der Unterwasserwelt Bora Bora.

     

3 Tage waren wir dort tauchen und haben jedes mal etwas anderes erlebt. Nach dem Tauchen hat uns Sylvia mit Kaffee und Kuchen verwöhnt, dabei wurde in Fischbestimmungsbücher nach Namen von nicht bekannten Fischen gesucht. Am letzten Abend nahmen wir im berühmten "Bloody Mary´s" einen Sundowner.

     

Später als wir wieder auf "Tanoa" waren, wurde der Computer angeschmissen und über Wireless ging es ins Internet. 12 Stunden ist Deutschland voraus und somit konnten wir über SKYPE dort gut anrufen, um mit der Familie und Freunden mal wieder zu sprechen.


Tahaa    05.08.2007

Der Rückweg nach Tahaa war sehr ruppig, bei Wind gegen an ist das kein Wunder. Nach 6,5 Stunden ankerten wir in der Bay Hurepiti, die gleich gegenüber dem Pass  Paipai liegt.

     

Am anderen Tag starteten wir die Umrundung von Tahaa. Nach 3 sm ankerten wir vor einer Hotelanlage, solche die im Wasser stehen. Von hier starteten wir eine Dinghytour zu den Motu´s die am Außenriff liegen.

     

Beim Besuch eines Motu wurde Sylvia in wenigen Minuten von Mücken zerstochen. Schnell verließen wir fluchtartig wieder die Insel. Eine Besonderheit in Französisch Polynesien ist die Beisetzung von Familienangehörigen. Diese findet im Vorgarten auf ihrem Grundstück statt. Es gibt aber auch Friedhöfe, so wie wir sie kennen.

     

Bei der Umrundung besuchten wir die Bay Haamene, eine ca. 2 sm tiefe Bucht, welche auch als Hurricane Hole zu nutzen ist. Von hier wollten wir eine Wanderung machen, das Problem ist nur, das hin und wieder ein Pick-Up angehalten ist, um uns mitzunehmen. Somit sind wir etwas Auto gefahren statt zu Wandern. Unterwegs haben wir auch den Anbau von Vanille gesehen, dieser wird in Treibhäuser gehalten um ihn vor starken Sonnenstrahlen zu schützen.

     

Das letzte Bild stammt aus Raiatea, die Insel liegt eine knappe Meile südlicher als Tahaa. Dort kann man im Stadthafen von Uturoa umsonst liegen und in 3 verschiedene Supermärkte einkaufen. Die Tankstelle gibt einen steuerfreien Diesel, man benötigt nur ein Papier, welches in Papeete beim Zoll zu bekommen ist. Abends lädt die Stadt zum Bummeln und Essen gehen ein.


Bora Bora  die2.     13.08.2007

Nun sind wir zum 2. Mal nach Bora Bora gesegelt, kurz vor dem Pass biss noch ein kleiner Thunfisch an. Etwas behielten wir für eine Pizza, den anderen Rest habe ich bei anderen Seglern verteilt. Bei unserer Ankunft konnten wir Wolken beobachten die an der Unterseite leicht ins grün übergingen. Das war das leuchtende seegrün, welches sich von der Lagune an der darüberliegenden Wolke wieder spiegelte.

     

Ein Problem welches wir überall auf den Inseln hatten war die Wassertiefe, wo man hätte gut Ankern können. Es gibt auf den Inseln so viele, schöne Ankerplätze, nur sind diese meist zwischen 20 und 30 Meter tief. Moderate Tiefen sind rar und meist schon voll mit Ankerlieger. Vor dem Bloody Mary´s  (und Bora Bora Yacht Club) sind es 23 Meter, Augen zu und "lass Anker fallen", zum sicheren Ankern fehlten uns 20 Meter Kette aber selbst bei den Fallböen von 30 Knoten ging alles gut.

         

Die Kunst der Tätowierung kommt aus der Südsee, das Wort tätowieren stammt wohl vom Polynesischen "tatau ",eine Wunde schlagen". Daher laufen hier fast alle Einheimischen mit einer Tätowierung herum. Manche sind am ganzen Körper und Gesicht tätowiert, welches aber die Ausnahme ist. Ich war von den Figuren und Mustern so beeindruckt, dass ich mich tätowieren lassen wollte. Zuvor hatte sich Linda von "Sisu" auf Moorea Tätowieren lassen. Sie wählte einen Manta mit tollen Verzierungen. Ich hatte bei einem Polynesier, auf Huahine, einen Buckelwal gesehen und diesen wollte ich auch haben. Bei meiner Anmeldung  "Marama Tattoo" konnte ich ihm noch nicht erklären was ich wollte, er meinte nur das ich ein Bild von dem Fisch mitbringen sollte, alles andere geht dann schon klar. 3 Stunden forschte ich im Internet herum, um einen Buckelwal als Tätowierung zu finden, aber Fehlanzeige, nichts zu finden. Also muss ein Bild aus dem Bestimmungsbuch der Wale her halten, hoffentlich klappt es.

  

In einem Reiseführer hatte ich zuvor gelesen, das früher bei einer Tätowierung die ganze Familie zusammen kommt, um während der Tätowierung zu singen und sich Geschichten zu erzählen. Dieses soll den Tätowierten von den Schmerzen ablenken. Also ab da war ich mir denn nicht mehr sicher, ob ich das machen sollte. Sylvia wird bestimmt nicht für mich singen, höchsten schmunzeln über mein von Schmerzen geprägtes Gesicht. Also, ohne Schmerzen ging es nicht und überlebt habe ich es auch ;))). Der ganze Spaß hat dann 85,- Euro gekostet und man wird ein Leben lang daran erinnern. Hier spricht mal Sylvia: es war gut anzusehen, wie sich das Gesicht von Michael verformte, aber wer schön sein will muss leiden, oder?????

 


   Home / Index     Wir    Link´s Mail: kat.tanoa@gmail.com    Jacht-Technik      nix
Position "Tanoa" Reiseroute Kat "Tanoa" Logbuch / Reiseberichte Oh Schreck, kaputt Bildergalerie

  zurück zum Logbuch