Fiji   18.05.2009  

 


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 Bevor wir nach Fiji segelten, haben wir das Minerva Riff Nord besucht. Welches auf 23°38´S / 178°54`W liegt und einen Durchmesser von 3,80 sm hat. Von Opua nach Savusavu in Fiji ist es nur ein Umweg von 72 sm, welcher lohnenswert ist!

     

 Dieses Riff ist bei Hochwasser kaum zu sehen, es wird vom Wasser ständig überspült. Nur die Brandung sieht man. Für die Einfahrt gibt es nur einen Pass, welcher einen immer auslaufenden Strom von 3-5 Knoten hat ( je nach dem wieviel Wasser über das Riff gespült wird ). Bei Niedrigwasser konnten wir darauf umher spazieren, dabei ist auf festes Schuhwerk zu achten, denn die Korallen sind Messerscharf. Auch bei Niedrigwasser wird das Riff überspült und an vielen Stellen läuft das Wasser über eine Treppe ins Atoll.

     

Nach 3 Tagen Aufenthalt segelten wir weiter nach Fiji. Am 17.Mai und auch noch auf einem Sonntag kamen wir in Suvasuva an. Da fragten wir uns, ob man uns heute noch einklariert? Wir nahmen eine Mooring für 10,- Fiji $ am Tag bei der Copra Shed Marina. Diese rufen wir auf Kanal 16 und ein Mann mit Dinghy ( Salmon ) kommt uns entgegen und weist uns eine Mooring zu. Die Marina informiert die Behörden und Diese kommen an Bord. Innerhalb von ca. 6 Stunden wurden wir nach und nach einklariert, wobei die heiß begehrten Overtimes nicht vergessen wurden. Ich glaube, daß wir ca. 100,- Fiji $ mehr als die anderen Segler bezahlt haben :-( Wobei der Fiji $ momentan bei 0,33 Euro Cent liegt ). Bei der Westpac Bank in Savusavu bekamen wir mit unserer EC-Karte Geld am Automaten. Das Gebäude von der Copra Shed Marina beinhaltet einen kleinen Jachtausrüster, Reisebüro, Internet, Cafe, Restaurant und Bar, so wie Toiletten, Duschen und Wäscherei.

     

Von der Marina sind es keine 100 Meter und Savusavu fängt mit seinen Geschäften an, ein buntes Treiben. Immer wieder wird man mit "Bula" (Hallo) begrüßt, die Menschen hier sind alle sehr freundlich, ob nun Inder oder Fijianer. Der Ort hat diverse Supermärkte, wo es im großen und ganzen alles zu kaufen gibt. Es gibt natürlich auch eine Markthalle mit Obst, Gemüse und Fisch aus der Gefriertruhe und Kava welches als Gastgeschenk für die Chief´s in den Dörfern gekauft werden sollte.

     


2. Teil 25.06.2009

Für 6,75 Fiji $ p.P machten wir eine Busreise nach Labasa. Man benötigt dafür ca.  2,5 Stunden, wobei man viel von der Landschaft zu sehen bekommt. Im Gegensatz zu Suvasuva ist Labasa eine richtige große Stadt mit 25.000 Einwohner, gut für eventuelle Ersatzteile. 3 Tage später mieteten wir uns ein Auto um zur Fähre nach Taveuni zu fahren, die wir leider nie erreicht haben. Nach 57 km Schotterstraße mit schlammigen Abschnitten drehten wir um. Hier für brauchten wir 4,5 Stunden und der Tank war nur noch halb voll. Die Straße führte durch Urwald mit vereinzelnden Häusern, von wo uns Leute freundlich zu winkten.

     

Unter Wegs fragten wir eine Frau wie weit es noch nach Taveuni ist, wusste sie nicht, war noch nie da gewesen, die Straße soll dahin nicht gut sein... Mehr bekamen wir nicht heraus. Dann fing es auch noch auf dem Rückweg an zu regnen und ich musste an den schlammigen stellen den Allrad zu schalten. Das gefährlichste auf den Straßen sind die entgegenkommenden Busse, denen man lieber schnell ausweicht.

     

Nach über 3 Wochen Aufenthalt in Savusavu fiel uns der Abschied schwer von all den neuen Bekanntschaften. Aber am 24. Juni mussten wir in Lautoka sein, um unseren Besuch zu empfangen. Der Weg dort hin war von Riffen verseucht und ein aufmerksames segeln war angesagt. Viele Riffe sind in den Karten gar nicht angegeben oder die angegebene Position stimmt nicht. Auf der Fahrt zu unseren ersten Ankerplatz von Savusavu hatten wir das Glück endlich einmal einen Fisch an Bord zu ziehen, es war eine Goldmakrele, welche hier Mahi Mahi genannt wird und sehr gut schmeckt.

     

An manchen Küsten, in der Regel die Luvseitig sind, findet man bei viel Glück Nautilus (Muscheln). Hat man noch mehr Glück findet man sie im Ganzen, ohne das sie kaputt sind. Sie leben in der Tiefsee und wenn sie sterben werden sie an der Riffkante durch aufsteigende Strömungen an die Oberfläche gedrückt. Dort treiben sie dann und Wellen spülen sie über die Riffkante, wo sie das erste mal beschädigt werden können, ein 2. Mal wenn sie von Wellen an den Strand gespült werden. Insgesamt habe ich schon 5 Stück gefunden, aber noch keine heile, also weiter suchen.

     

Von der Insel Vanua Levu, also die nördliche Hauptinsel von Fiji, sind wir nach Viti Levu gesegelt. Dort mussten wir in Lautoka noch einmal National einklarieren. Von dort ging es zur Vupa Point Marina. Hier liegt man in einem runden Becken und an Land sind Boote die mit dem Kiel eingegraben sind, also Hurrikansicher abgestellt.

     

Von der Marina kann man per Taxi oder mit dem Bus nach Lautoka fahren. Dort gibt es viele Geschäfte, Banken und eine Markthalle. Lautoka wird auch die Zuckerstadt genannt, die Zuckerfabrik mitten in der Stadt sagt alles. 

     

Vor ihr stehen viele LKW voll beladen mit Zuckerrohr und auf der Bahnlinie stehen ebenso viele Lorren mit Zuckerrohr beladen. Die nächsten 5-6 Monate dreht sich alles um die Zuckerrohrernte.

     


3.Teil

Von der Vuda Point Marina verholten wir uns mit unserem Besuch, Tochter Beate, nach Malolo Lailai in die Musket Cove. Hier kann man für 15,- Fiji $ am Tag an einer Mooring liegen oder Ankert auf ca. 15-18 Meter. Hier herrscht Urlaubsstimmung, viele Neuseeländer und Australier kommen hierher und verbringen ihren Urlaub am Strand.

     

Der Vorteil für uns ist die Mitbenutzung von dem Pool und den Restaurants. Es gibt hier W-Lan, einen kleinen Supermarkt, Fahrradverleih, Tankstelle und Waschmaschinen sowie Duschmöglichkeiten.

     

Nebenan liegt die Insel Malolo, welche wesentlich größer ist und eine Anhöhe von 220 Meter hat. Auf einem Weg, welcher uns von einen kleinen Jungen gezeigt wurde, marschierten wir (Dirk von SY "Latina") fast 2 Stunden dort hoch. Die Aussicht war überwältigend, alle Riffe und Untiefen konnte man von hier oben bewundern.

     

Ab und zu bekommt man unerwartet solche Wasserschlangen zu sehen, sogar am Strand hatte ich 2x das Glück. Ihr Biss soll im ungünstigen Fall zum Tot führen. An einem Morgen entdeckte ich eine auf unserer Badeplattform und seit dem schlafe ich besser mit geschlossenem Fenster, sicher ist sicher!

     

Ist Niedrigwasser, hat man die Möglichkeit von Malolo Lailai nach Malolo zu gehen. Wählt man dann die Nordseite zum Spaziergang, kommt man nach ca. 45 Minuten an einem Dorf der Einheimischen vorbei. Hier wird man freundlich mit "Bula" begrüßt. Eine genauere Besichtigung vom Dorf muss allerdings von den Einheimischen gestattet werden, was aber kein Problem war.

     

Von Malolo Lailai ging es nach Denerau, wo eine weitere Hochburg von Urlaubern ist. Denerau hat auch einen Steg für Jachten sowie eine Tankstelle, die allerdings nichts für tiefgehende Schiffe ist. An Land erinnert mich das mehr oder weniger an Mallorca, rammi dammi. Es gibt hier auch einen Jachtzubehör-Laden und nebenan ist ein kleiner Supermarkt, wo die Preise jenseits der Vorstellung liegen.

     

An 2 Tagen mieteten wir uns ein Auto für 280,- Fiji $ und besuchten den Süden von Viti Levu. Vorbei an den Zuckerrohrfeldern, die hier und da bearbeitet wurden, kamen wir zu den Sanddünen bei Sigatoka. Die bis zu 20 Meter hohen Dünen sind in Fiji was Besonderes. Wer Feuerholz braucht ! Am Strand lag genug davon.

     

Nicht nur das man auf Fiji links fährt, was erst einmal geübt werden muss. Nein, das gefährliche auf Fiji´s Strassen sind die plötzlich auftretenden Schlaglöcher und gleich dahinter steht ne Kuh auf der Strasse. Dann darf man nur max. 80 Stundenkilometer fahren, wo sich sowieso keiner dran hält, die vielen Kreuze zeigen wie gut sie alle fahren. Die Ausschilderung zu einem gesuchten Ort wird immer zu einem Abenteuer, manchmal steht da nur auf einem unscheinbaren Schild "Welcome ..."  aber wie viele Schlaglöcher es noch bis dahin sind steht da nicht, Nebenstrassen sind ganz selten geteert.

 


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