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Chesterfield Riff     19.10.2009

Das Chesterfield Riff liegt auf dem Weg von Port Vila / Vanuatu nach Bundaberg in Australien. Wir benötigten für die 605 sm 6 Tage, davon konnten wir mal wieder 3 Tage mit Spinnaker segeln. Mitten in der Nacht kamen wir dort an und segelten bei 20 -25 Knoten in das Riff, um die lästige Schaukellei hinter uns zu lassen. Das trauten wir uns auch nur, weil wir von der SY "Antje" Wegpunkte bekommen hatten, wo sie selber schon gesegelt waren. Als es dann endlich hell werden wollte, motorten wir gegen einen SE mit 25 - 30 Knoten an. Für 10 sm benötigten wir ganze 5 Stunden. Der Wind und die Welle bremsten uns so sehr. Um 10 Uhr gab es ein herzlichen Wiedersehen mit  Antje und Norbert sowie eine Einladung zum Frühstück mit selbst gebackenen Brötchen.

  

        

Am anderen Tag erkundeten wir Ilot Loop, wobei eine Umrundung zu Fuß ca. 30 Minuten dauert. Viele Tölpel brüteten am Boden und in Büsche, dann waren da noch zwei verschiedene Arten von Seeschwalben. Alle Vögel zeigten keine Scheu bei unserem Spaziergang, man konnte ohne weiteres 2 Meter an die Vögel herantreten.

     

Die Vögel begutachteten uns genauso neugierig wie wir sie. Kam man einmal aus versehen zu nahe an das Nest, wurde schon mal laut gemeckert. Nach einer Woche konnten wir hier und da frisch geschlüpfte Küken sehen.

      

Diese Art von Tölpel brüteten ihr Ei ohne Nestbau einfach auf dem Boden aus.

      

Mit jeden neuen Besuch der Nester sah man, wie schnell die Jungen heran wachsen und das Federkleid sprießte. Zuvor konnte man in den Nestern immer 2 Eier zählen,  aber eins ist nur geschlüpft und das 2. Ei wurde in kürzester Zeit herausgeschmissen, denn wir konnten überall nur ein Junges sehen.

        

        

Im Westen von Ilot Loop gingen Norbert und ich oft Schnorcheln und Tauchen, wo wir  Schildkröten und viele Haie gesehen haben und natürlich auch diverse andere Fische. Nun warten wir auf die ersten Schildkröten die zur Eierablage an Land kommen. Hier und da konnten wir Spuren von Schildkröten im Sand sehen, die Nachts bei Vollmond an Land kamen. Aber sie hatten nur große Löcher hinterlassen, wo keine Eier abgelegt wurden.

           

Ein Vogel den ich gerne beobachtet haben, ist der Fregattvogel, der aber nicht gern von den anderen Vögeln gesehen wird.

  

 Er steht oft hoch am Himmel und beobachtet die von See kommenden Vögel in deren Kropf Fische für den Nachwuchs sind. Hat er sich einen Tölpel ausgesucht, stürzt er sich auf sein Opfer und bedrängt ihn so sehr, bis dieser seinen Fang auswürgt. Auf diese Art und Weise bekommt er seine Malzeit von anderen Vögeln, die dann ohne Futter nach Hause kommen.

     

An einem Tag verspürte wir Appetit nach frischem Lobstern. Diese sind am Außenriff bei Niedrigwasser unter großen Steinen zu finden. Nach ca. 2 Stunden schwerster Arbeit hatten wir 4 Stück gefangen. Das schwierige war sich bei der starken Strömung und Wellengang an den Steinen zu halten, wo sich in Höhlen befinden in denen sich der Lobster versteckt.

           

Schon am Nachmittag kamen die Schwänze auf dem Grill und das Fleisch aus den Beinen wurde zu einem leckeren Salat verarbeitet.

     

     

Diese Art von Tölpel baut sich sein Nest etwas weiter im inneren der Insel und hat auch 2 Eier die gebrütet werden. Anders wie bei den weißen Tölpeln haben einige 2 Junge im Nest.

     

Diese Seeschwalben brüten nur ein Ei aus, einige brüten am Boden und wenn Platz auf einem Busch ist wird dort ein Nest zum brüten gebaut.

     

      

     

Diese Tölpel brüten auf Bäume, wo sie sich ein Nest bauen. Sie waren besonders zutraulich, kamen sogar an uns heran, als wir grillten oder uns sonnten.

  

  

3 Wochen waren nicht genug ! Was hätte man noch alles erleben können ?Aber wir mussten nun weiter nach Australien..., wo wir am 16.11. 2009 ankamen.


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