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Westliches Australien     05.05.2011

Was machen Kakadus wenn sie lange Weile haben? Na, sie fliegen nach "Tanoa" und randalierten im Rigg herum. Wobei es ihnen die TO-Flagge besonders angetan haben. Nur als sie dann anfingen im Masttop auf der Windanzeige  Karussell zu fahren wurde der Skipper etwas sauer und musste die Bande verscheuchen.

     

Nach dem ich aus Neuseeland wieder zurück war, bekam ich noch für eine Woche Besuch aus DL. Mit Eva und Karsten segelte ich nach Rottnest Island. Die Insel liegt 10 sm vor der Küste von Frementle, abgeleitet von Rattennest. Diesen Namen bekam die Insel von seinem Holländischen Entdecker, dieser betrat die Insel und fand nur große Ratten vor. Was er nicht Wusste, dass es die kleinsten Kängurus der Welt waren und sehen wirklich im ersten Augenblick wie Ratten aus. Ihr eigentlicher Name ist "Quokka" und gehören zur Familie der Beutler. Wir hatten extra eine Nacht und Nebel Tour gemacht um sie einmal zu sehen und hatten Erfolg. Überall hüpften sie herum. Ist man im Hauptort der Thomson Bay, laufen sie einen überall über den Weg.

     

Hier mussten wir eine Eintrittsgebühr von $ 19,- p. P. bezahlen, und das täglich. Uns blieb fast der Atem weg, nur nichts von den anderen Tagen sagen, die wir schon da waren. Für eine Mooring will man hier $ 40,- p. Tag haben. Man gut das wir ankerten und die anderen Tage wo wir eine Mooring benutzten (die Buchten sind damit voll  gepflastert) verschwiegen wir beim bezahlen. Da war der Tagespreis im Frementle Sailing Club mit $35,- pro Tag geschenkt !!!

     

Am Wochenende sollte man Rottnest meiden, es sind alle Buchten gerammelt voll. Ein erholsames Wochenende findet man da eher im Hafen. Von Frementle ging es weiter nach Geraldton, wo ich Ian, einen Australier, an Bord hatte. Er wollte gerne einmal Katamaran segeln und hatte seinen Spaß nach Geraldton (209 sm).

     

Hier hat man noch einmal gute Einkaufsmöglichkeiten bevor man weiter zur Shark Bay segelt. Sehenswert ist ein Denkmal, welches dem Kriegschiff "Sydney 2" gewidmet ist. Es wurde von der Deutschen HSK "Kormoran"  im 2. Weltkrieg versenkt. Jede Möwe symbolisiert nun einen toten Seemann (Soldaten) der HMSA "Sydney 2". Nach 3 Tagen segelte ich nun alleine weiter zur Shark Bay.

     

Früh Morgens angekommen suchte ich einen Ankerplatz in der Shelter Bay. Hier traf ich auch die SY "Adio" wieder.  Hier verbrachte ich 5 Tage bei Wind um die 30 Knoten aus Süd, ein Herbststurm sozusagen ;-).

     

Von hier ging es der Küste von Dirk Hartog Island weiter nach Norden zur Herald Bay. Dort konnte man oben auf der Steilküste herum Wandern. Von oben sah ich zahlreiche Haie und Schildkröten im Wasser schwimmen. Gerne hätte ich noch Dugongs (Seekühe) gesehen. Diese sollen weiter an der Küste zu sehen sein, wo ich als nächstes dann hin will.

     

Den Namen Shark Bay wird diesem Gebiet gerecht, denn so viele Haie wie hier hatte ich zuvor noch nie gesehen. Nächster Stop war Denham, den einzigsten Ort, wo man einen Supermarkt findet (2x) und 2 Tankstellen. Sonst gibt dieser Ort nicht viel her. Jede Menge Touristen fahren mit ihren 4x Drive durch Denham um nach Monkey Mia zu kommen. Dort soll man Delphine sehen, die vom Strand aus gefüttert werden, $ 8,- p.P..

     

Genug von der Zivilisation, entschloss ich mich nach Dirk Hartog Island zurück zu segeln. Von der Herald Bay segelte ich zur Nordspitze von Dirk Hartog Island in die Turtle Bay und konnte auf dem Weg dort hin 3 Dugongs aus nächster Nähe beobachten. Später sah ich noch ca. 7 Mantas am Wasser durchfiltern.

     

Hier spürt man wieder den Schwell und ein Anlanden mit dem Dinghy sollte schnell gehen. Nicht so einfach alleine ein 100 kg schweres Dinghy den Strand hoch zu ziehen, bevor die nächste größere Welle kommt.

     

Nun bin ich mit der SY "Adio" in Carnarvon, WA und haben hier per Internet ausklariert. Denn im Moment ist das Büro vom Zoll nicht besetzt. Nun warten wir auf unsere Papiere die uns geschickt werden sollen und nutzen die Zeit zum Diesel bunkern und Proviant kaufen, eben alles was so auf einer so langen Reise (2850 sm) gemacht werden muss. Da ich nun alleine segle, habe ich da nicht so viel einzukaufen. Auf Mauritius treffe ich mich dann auch wieder mit den anderen mir bekanten Jachten. Sie alle haben den Weg im Norden von Australien gewählt, oder kommen von Asien. Drückt mir die Daumen, dass alles glatt geht und ich nicht an Langeweile sterben werden. 

Bis dann denn...


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