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Südliches Australien     15.02.2011

Die Reise ging nun von Port Portland allein weiter, Linda hatte abgemustert ! Die erste Etappe ging nach Coffin Bay, wobei ich hier viel motoren musste, aber immerhin besser als wieder viel zu viel Wind zu haben. Nach 426 sm ankerte ich in einer kleinen Bucht bei Coffin Bay. Die Landschaft hatte sich nun in Wüste verändert. Man sah nun hohe Sanddünen und nackter Fels.

  

Von hier segelte ich unter Spinnaker nach Elliston in der Waterloo Bay. Auf der Seekarte sah es so schön geschützt aus, aber so sehr habe ich vor Anker noch nie geschaukelt und war heil froh am anderen Morgen da wieder abzuhauen.

     

Nun war auch ein gutes Wetterfenster um über die große Bucht von Australien zu segeln. Hier begleiteten mich immer wieder mal Delphine und Albertrosse. Um der Berufsschifffahrt aus dem Weg zu gehen segelte ich die Bucht ein wenig aus, Windtechnisch auch ein Vorteil. Ich musste ja auch mal vernünftig schlafen können. Hierbei stellte ich mein Radargerät an und legte einen Sicherheitsring um mich herum, kam ein Echo dort herein, gab  es einen Alarm der mich vor anderen Schiffen warnen sollte. Dann hatte ich noch ein Aktives AIS Gerät und einen Radar Warner an. Aber auf der gesamten Reise wurde ich kein einziges Mal geweckt, bzw. habe ich kein Schiff gesehen.

  

Auch Australien hat seine "Oster Insel", die am Ende der Großen Bucht von Australien liegt. Die Figuren aus Stein mit ihren großen Augen, sucht man hier aber vergebens.

  

Die Inselwelt, bei der Ansteuerung von Esperance, hat ein eigenartiges Aussehen. Mich hat es etwas an Schweden und Norwegen erinnert. Die Fahrt durch die über 200 Inseln und Riffe sollte unter größter Vorsicht gemacht werden, da das Gebiet nicht 100% tig vermessen ist. Ich selbst traf auf eine nicht vermessene Untiefe, die Nachts mein Schiff gekostet hätte.

     

Bei meiner Ankunft in Esperance wechselte der Seewind auf Landwind, innerhalb von 2 Minuten hatte ich 42°C und jede Menge Fliegen. Nachts kühlte es Gott sei Dank wieder auf 28°C ab. Dieses Schauspiel erlebte ich hier nun jeden Tag.

     

Als nächstes kam Albany, eine schöne Stadt am Princess Royal Harbour, ein großer Binnenhafen. Mein Pech war nur, das die neue Marina noch keine Steganlage hatte. Ich habe da einfach an die noch nicht fertige Tankstelle angelegt, und wurde die 6 Tage dort zufrieden gelassen :-)

     

Von hier wollte ich dann zur letzten Etappe nach Perth antreten, ein weiteres, kräftiges Hoch schob mich dann in 3 Tagen zum Frementle Sailing Club, wo ich großzügiger weise einen Liegeplatz bekommen habe. Es ist hier auf Grund der enormen Nachfrage an Liegeplätze, so gut wie nichts zu bekommen. Als TO Mitglied habe ich sogar 3 Tage freies Liegen, aber dann ist man mit $ 35,- am Tag dabei.

     

Von der Marina ist man in 15 Minuten zu Fuß im Zentrum von Frementle. Eine Stadt die noch viele, alte Häuser hat. Sie sind alle gut erhalten und geben Frementle das besondere etwas. Man findet alles an Geschäfte was man zum täglichen Leben braucht, jede Menge Kaffees und Restaurants. Einen Besuch der Markthalle sollte nicht fehlen, wo viele Künstler ihre Bilder verkaufen. Für 3,70 $ fährt man von hier, mit der Bahn, in 25 Minuten nach Perth und hat Großstadt pur.

     

Vom Bahnhof fällt man quasi direkt ins geschäftliche Gewühl. Alles ist ohne große Lauferei zu erreichen, wenn es da nur nicht so heiß gewesen wäre, 38 Grad ... puh. Da hält man sich natürlich gerne in den Geschäften auf, denn sie haben alle Klimaanlagen :-), aber wehe man kommt dann wieder auf die Straße.

     

Eine besondere Ladenpassage ist der "London Court", wo man links und rechts Fachwerkhäuser wie in Süddeutschland hat. Aber in Wirklichkeit soll es das alte England zeigen, 1937 wurde es erbaut. Es gibt hier bestimmt noch vieles zu sehen, aber für heute ist es mir zu warm geworden ...

 


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