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Australien   15.08.2010

Die Reise geht weiter! Sie wird von Mooloolaba, untypisch nach Süden verlaufen. Geplant ist von hier nach Brisbane zu segeln. Dort aus dem Wasser zu gehen um mein Antifouling neu zu streichen. Dann den River Clarence hoch zu fahren bis nach Grafton. Von da weiter in Richtung Sydney, wo ich Anfang Oktober einen Freund erwarte. Ende Oktober wird eine Freundin aus Kanada kommen und mit mir weiter nach Tasmanien segeln, eventuell auch weiter bis nach Perth. Im Januar 2011 starte ich nach Perth, den wohl schwierigsten Teil der Reise. Denn normalerweise herrschen hier Westwinde. Das heißt Winde aus der Richtung in die ich möchte. Aber einige, erfahrene Segler von hier versicherten mir, das es im Januar bis März machbar ist. Man muss nur die Geduld haben auf das richtige Wetterfenster zu warten. Das heißt das ich im Februar in Perth bin, hoffen wir mal das Beste!

Sylvia, meine Frau, hat nach 13 Jahren auf Tanoa abgemustert. Sie hatte keine Lust mehr weiter zu segeln, sie wird mich ab und an besuchen Kommen :-) Mit in 3 Jahren Weltumsegelung hatte ich sie gelockt, 10 Jahre war sie länger dabei, "DANKE !"

Geplant ist des weiteren... Im September 2012 in Stade einzulaufen um diese Reise mit "Tanoa" zu beenden.

  

Hier bin ich, bzw. gestartet (Mooloolaba), und dort möchte ich erst einmal hin (Sydney)...


(17.08.10) Nun bin ich den Brisbane River hoch gefahren und liege mit Tanoa vor den Botanischen Garten zwischen den Pfählen. Hier werde ich nicht lange bleiben, da die vorbeifahrenden Fähren mich furchtbar durchschaukeln.

     

Hier habe ich auch Heidi und Dirk von der "Latina" wieder getroffen.

     


(05.09.10) Von Brisbane kommend durch das Broadwater bin ich jetzt in Southport vor Anker. Eine Stadt die man einfach mehr oder weniger am Strand gebaut hat und ringsherum tobt das Leben. Für mich nur laut und nervig, Motorboote, Jetskis und Hubschrauber lassen einen nicht zur Ruhe kommen. Warte hier nur auf den richtigen Wind um nach Süden zu kommen.

  

Das Broadwater ist ein geschütztes Gebiet, wo es viele Inseln gibt. Wer dieses Gebiet befahren möchte braucht aber einen Führer "Bacon to Beacon". Dieses Buch gibt es in jedem Jachtausrüster zu kaufen (38,-$).

     

Die Fahrwasser  waren alle gut gekennzeichnet und der Ankergrund bestand aus gut, haltenden Sand und Mudd. Ankerplätze gab es dort genügend zur Auswahl.

     

Bei einem Abstecher in den River Coomera, kommt man nach ca. 6 sm zur "Gold Coast Marine Centre". Hier konnte ich ohne Probleme schnell an Land kommen. Mein Antifouling musste nach 2,5 Jahren erneuert werden, auch sonst standen auf meiner Liste viele Arbeiten die gemacht werden mussten.

     

Dieser spezielle Anhänger ist extra für Katamarane gebaut worden. Die Auflage kann Hydraulisch verändert werden und mit der Brücke liegt man auf Airbags die sich der Unterseite anpassen. "Tolle Sache"!


(13.09.2010) Bin nun in Coffs Harbour in NSW. Auf der Fahrt von Southport konnte ich jede Menge Buckelwale beobachten. Sie bereiten sich hier auf ihre Wanderung in die Antarktis vor.

     

Beim letztem Foto war ich 3 sek. zu spät, sonst hätte ich den Wal beim Sprung aus dem Wasser fotografieren können, nächstes Mal.

  

Das Foto mit dem Rettungsboot ist nicht falsch zu verstehen, es war einfach kein anderer Platz für uns frei.


(05.10.2010) Bin in Sydney eingelaufen, was für ein Erlebnis. 

     

     

  

Liege nun in der Blackwattle Bay vor Anker. Am "Sydney Fischmarkt" gibt es einen Anleger, wo man sein Dinghy anbinden kann. Von hier ist man in 15 Minuten zu Fuß in der City, wo das Leben tobt. Ganz in der Nähe gibt es Supermarkt und Restaurants, im Fischmarkt bekommt man eine große Auswahl an Fischen und sonstigen Getier. Nebenbei auch Obst, Gemüse und Alkohol.


Am 19.10. war es soweit, meine Crew "Linda", aus Kanada war angereist. Mit 3 großen Taschen  und einem Rucksack holte ich sie vom Flughafen ab. Nun beginnt das Leben auf Tanoa für sie und für mich ist alles in Englisch. Das tollst was wir gemacht haben, war ein Besuch im Opernhaus zu Sydney. Dort schauten wir uns für 48,-$ p.P. Tchikovsky`s erste Piano Konzert an.

  

 Es war nicht unbedingt mein Geschmack, aber dabei gewesen zu sein ist schon toll. Nach 4 Tagen Stadtbesichtigung verholten wir "Tanoa" nach Manly,

  

von da ging es am anderen Tag in die Cammeray Marina. Dabei passier man die Spit Bridge, die zu bestimmten Zeiten öffnet. Hier habe ich auch die Schiffe "JOSI", "Gammel Dansker" und "Nuku`lofa" wieder getroffen. Man bezahlte hier per Woche, an einer Mooring, 91,-$ was für Sydney gut bezahlbar ist. www.cammeraymarina.com.au Von der Marina ist es auch ein leichtes mit dem Bus (201) in die Stadt zu kommen. Für im Moment 3,30 $ bringt der Bus einen nach Wynyard, was direkt in der Stadt liegt.

Am 07.11.2010 starteten wir unter Spinnaker nach Eden. Nach 210 sm ist man da und ankert am besten vor dem Mooringfeld. Hier begegneten wir viele Albatrosse die uns begleiteten. Dann war da noch eine Gewitterfront die uns mit ca. 60 Knoten überrannte, man dachte in der Hölle gelandet zu sein. "Gott sei Dank" ist alles heile geblieben! Man lernt immer was dazu ...!

     

 Eden hat ein Killerwal Museum, welche man unbedingt gesehen haben muss. Dort konnte man auch noch ein Telegramm aufgeben. Dieses Telegramm wurde direkt vor einem Gemorst und von irgendwo weiter bearbeitet. Bin nun gespannt wann es in DL ankommt, hat immerhin 4,-$ gekostet.

     

Hier werden wir nun auf das nächste Hoch warten, welches uns dann nach Tasmanien bringt. Einen Zwischenstopp auf Flinder Island ist dabei auch geplant.


In Eden mieteten wir uns noch für 2 Tage ein Auto und besuchten dabei die Snowy Mountians. Wer hätte das geglaubt, Schnee in Australien.

     

Auf dem Weg nach Tasmanien hatte ich das Glück einen Buckelwal beim Sprung zu fotografieren. Wie lange hatte ich auf diesen Moment gewartet.

 

Nun sind wir in Tasmanien angekommen, wenn auch bei Nebel, liegen wir in einer wunderbaren Bucht. Am anderen Morgen entdeckten wir die Segeljacht "Comodo" mit Peter und Gisela vor Anker. Sie warten hier auf gutes Wetter um nach Eden zu segeln. Ganze 2 Jahre verbrachten sie auf Tasmanien.

     


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