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Tasmanien     06.03.2010

Die Reise starteten wir vom Flugplatz Maroochydore, der ganz in der Nähe von Mooloolaba liegt. Unser Flug ging über Melbourne nach Hobart, wo wir am anderen Morgen unseren Leihwagen abholten. Als erstes besuchten wir den Westen von Tasmanien und mieteten uns für 4 Tage in Strahan ein.  

     

Auf dem Weg dort hin kamen wir an zwei der 21 Wasserkraftwerke vorbei. Hier konnte man gut beobachten wie das Wasser zu den Turbinen gelangte.

     

Auch sonst begegneten wir eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft.

     

     

     

Von Queenstown kann man mit einer Dampflok nach Strahan fahren. Unterwegs wurde hier und da angehalten, sogar Gold konnte man suchen. Die Aufregung war groß als ich meine 2 winzigen Nugget´s präsentierte, es ist selten das man etwas findet... und ich hab gleich zwei Nugget´s gefunden. Auf halber Strecke wurde dann ein Lunch gereicht und da war auf einmal ein anderer Zug mit anderen Ausflüglern, was nu denn? Alle Leute umsteigen! Das war der Zug der in Strahan gestartet war und von hier wieder mit uns zurück fährt. 

     

In der Nähe von Rosebery gibt es den "Montezuma" Wasserfall der 104 Meter in die Tiefe fällt. Bevor man ihn besuchen kann, muss ein Fußmarsch von ca. 2 Stunden gemacht werden. Welcher auf einer alten Eisenbahntrasse verläuft und dadurch sind keine Steigungen vorhanden.

     

Queenstown, Zeehan und Rosebery sind weitere Orte in der Nähe von Strahan und sind in der Zeit der Bergwerke entstanden. Abgebaut wurde vorwiegend Kupfer, Silber und Gold, welches einen großen Wohlstand brachte. Heute wird nur noch wenig abgebaut und dementsprechend verlassen sehen die Orte aus. Im Pionier Museum, welches in Zeehan zu besuchen ist, bekommt man einen Eindruck unter welchen Bedingungen  hier früher gelebt und gearbeitet wurde. Heute sind es zum größten Teil verlassene Städte, welche versuchen vom Tourismus zu überleben.

     

Von der Landschaft waren wir begeistert auch die Temperaturen waren hier erträglicher als am Festland. Keine über 35 °C sondern angenehme 25 °C.  Der Westen von Tasmanien erinnerte uns ein wenig an Neuseeland, vielleicht gefiel es uns deswegen hier am besten.

     

Morgenstimmung am Lake Burbury, hier waren wir auf den Rückweg vom Westen nach Port Arthur. Die Sonne war gerade aufgegangen!

     

Port Arthur wurde nun als nächstes besucht, da wir dort einen 70. Geburtstag feiern wollten.  Nebenbei trafen wir uns auch noch mit anderen bekannten Seglern, die mit Jürgen von der "JOSI", seinen Geburtstag feiern wollten. In Port Arthur besuchten wir das Gefängnis, indem früher Engländer und später auch Australier eingesperrt wurden. Es war interessant zu lesen, wegen was die Gerichte welche Strafen verhängten. Ein Kind ( erst 12 )wurde lebenslänglich eingesperrt, weil es ein Bild gestohlen hatte. Viele Insassen waren aber Wiederholungstäter. Aber auch schon damals wurden die Häftlinge in Schreiben und Lesen unterrichtet und konnten einen Beruf ausüben. Für die damaligen Verhältnisse sehr fortschrittlich.

     

Hier und da wird es neu aufgebaut, denn das Interesse der Besucher ist groß, wie einst ihre Vorfahren hier ihre Strafe Absitzen mussten. Geschlossen wurde Port Arthur 1877.

     

Von Port Arthur fuhren wir nach Dover. Dieses Dover ist nicht vergleichbar mit dem Dover in England, es ist eher ein kleines Fischerei Dorf. Hier besuchten wir auch Bred und seine Familie von der "Water Witch". Die Familie haben wir auf dem Chesterfield Riff  kennen gelernt. Wir sind damals zusammen nach Bundaberg gestartet und angekommen.

     

Hier hat Australien seinen "whale rider", wurde auch mal Zeit... Hier machten wir mit Holger und Gisela von SY Gammeldansker eine Wanderung am Strand. Leider war das Wetter nicht so schön, aber zum Laufen gerade richtig.

     

In Franklin an der Wasserseite, River Huon, findet man ein "Wooden Boat Centre". Hier kann man gegen eine geringe Gebühr von $ 6,- die Werft besichtigen. Man sieht wie traditionell  Holzboote gebaut werden, mit Planken biegen durch Heißwasserdampf und mit Kupfernieten an die Spanten angebracht. Man kann hier auch eine Lehre beginnen. Je nach dem was gerade gebaut wird, kann man gegen eine Gebühr ( leider nicht gering ) bis zu 3 Jahren verbringen und das Handwerk erlernen.

     

Nicht weit davon gibt es einen "Air Walk" für $ 22,- p.P. , hier läuft man auf einer Konstruktion oben bei den Baumwipfeln. Von dort hatte man ganz tolle Perspektiven zu den Bäumen und natürlich einen schönen Ausblick am Ende des Air Walk. Für Nervenschwache Leute ist das nichts, die Anlage schwankte und vibrierte ständig hin und her, vor allem das Endstück wippte hin und her.

     

Hier hatte ich den Glauben an Sagen und Zauberei wieder gefunden, denn es gibt hier wirklich, ich habe ihn gesehen, einen Geldbaum. Zwar wachsen dort nur Münzen, aber vielleicht wachsen im Frühjahr dort Scheine? ;-o . Läuft man nach dem "Air Walk" noch einen Rundweg von ca. 1 Stunde, kommt man dabei über 2 Hängebrücken von beachtlicher Länge.

     

Vom Süden ging es in den Norden an die Nordwestküste. Hier waren wir in Stanley auf der "Nut", dort oben angekommen, gibt es einen Rundweg. Es gibt 2 Möglichkeiten nach oben zu kommen. Zu Fuss, so wie wir oder mit  dem Lift. Nach unten hätten wir lieber den Lift nehmen sollen, so war sehr steil und für Sylvias Knie nicht gut.

     

Man hat von dort oben diverse "Lookouts" auf die Küste. Uns ist sogar ein kleines Känguruh, ein sogenannter "Wolleby", über den Weg gehüpft. Sonst sieht man die Tiere leider nur tot am Straßenrand und nicht wenige davon.

     

Dieser Emu stand auf einmal am Straßenrand und wurde von uns genau beobachtet und natürlich fotografiert. Aber wie kommt das Tier hier her? Es soll auf Tasmanien keine Emu geben. Diese Art Igel (Echidna) mit langer Nase sieht man hin und wieder, leider auch am Straßenrand von Autos überfahren. Wir hatten Glück und haben viel Zeit gehabt da Tier zu beobachten, denn es hatte keine Scheu.

     

An der Ostküste hatten wir leider nicht mehr so viel Zeit und besuchten daher nur den Südlicheren Teil. Auf alle Fälle darf ein Besuch in der "Wineglass Bay" nicht fehlen. Zum "Lookout" benötigt man ca. 1 Stunde, es ist ein gut angelegter Wanderweg, wo leider viele Touristen waren. Aber die Aussicht ist atemberaubend.

     

     

In der Nähe gibt es die "Friendly Beaches". Hier hat man einen schönen, weißen Sandstrand und viel rote Steine, wo man herrlich verweilen kann.

     

In Bichemo gibt es einen "Blowhole", welcher sogar bei wenig Welle Wasser bläst. In einer stillen Ecke bemerkten wir einen jungen Pinguin der Schwimmversuche machte.

     

Nach 3 Wochen Tasmanien flogen wir nach Sydney, um unsere Beate noch einmal zu besuchen. Dabei machten wir noch eine große Stadtbesichtigung, wo wir auch die Oper von innen besichtigten.

Von Sydney fuhren wir mit einem Mietwagen nach Armidale, um unseren Campervan abzuholen. Zwischenzeitlich hat unsere Anwältin mit dem Händler Kontakt aufgenommen und er wiederum mit uns. Er willigte die Bezahlung der Reparatur sofort ein, wir wunderten uns!!! Nur als wir den Wagen abholten, war noch nichts bezahlt und uns damit fahren lassen, wollte man auch nicht. Somit mussten wir zähneknirschend die Rechnung bezahlen, wir wollten so schnell wie möglich weg. Der Händler hatte natürlich so seine Ausreden und wollte mir das Geld dann überweisen. Nun sind es schon drei Wochen her, wir warten...


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