Segeln auf den Kanaren von 2003 bis 04

 


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  Reisebericht Kat „Tanoa“ Madeira => Kanaren 2003

Am anderen Morgen war der ungemütliche Wind und Wellen vom Vortag weg. Nach einem schönen Frühstück bereiteten wir alles für die Überfahrt nach Graciosa vor, klarierten beim Zoll aus und warteten noch auf SY „Oceanis“ die auch mit uns starten wollten. Um 11°° Uhr gingen wir Anker auf und Motorten noch aus dem Windschatten der Insel und holten nach ½ Stunde die Segel hoch und der Segelspaß konnte beginnen. Mit einen schönen NE und 4Bft. steuerten wir den Kanaren entgegen. Nachmittags sollte die tags zuvor gekochte Hühnersuppe von meiner Mutter gegessen werden. Nun, da so ein Katamaran auch schaukeln tut, war die Suppe auf dem servierten Teller schneller wieder herunter als man reagieren konnte, nur nicht im Magen sondern auf dem Tisch. So, das zum Thema Hühnersuppe beim Segeln. Als wir dann aus dem Lee der Darsertas Inseln kamen, bekamen wir auch den vollen Atlantik schwell ab, schöne lange 2-3 Meter hohen Wellen. Nach 43 Stunden für 276 sm kamen wir Morgens um 6°° Uhr auf Graciosa an und ankerten bei Playa Francesa. Helga und Dieter der SY „Oceanis“ kamen erst 12°° Uhr an und ankerten nicht weit von uns entfernt. Hier lernten wir die SY „Amazone“ mit Helmut und Birgit kennen. Sie hatten auch ihre drei Kinder dabei und wollten in die Karibik segeln.

         

Am anderen Tag erkundeten wir alle die Insel und gingen durch die Sanddünen in das Dorf Caleta de Sebo, wo auch ein Internet zur Verfügung stand, so wie Einkaufmöglichkeiten in geringer Auswahl. Im Hafen entdeckten wir Kat „Going“ wieder, so wie SY „Nautica“ mit Dieter und Karla die wir in Porto Santo kennen gelernt hatten. Nach einer Woche segelten wir unter Spinacker mit der SY „Amazone“ nach Arrecife und ankerten im Hafen von Puerto Naos. Dieses erwies sich als sehr schwierig, denn es war so gut wie kein Platz mehr zu finden und so ankerten wir neben den betonten Fahrwasser gegenüber der Fischerpier. Am Abend ankerte noch die SY „Amazone“ bei uns, denn der war es zu eng geworden im Ankerfeld der anderen Yachties. Am anderen Tag verabschiedeten wir uns von der „Amazone“ Birgit, Helmut und den Kindern und Motorteen gegen einen SW 3 nach Puerto Calero, wo wir uns ein Auto mieteten um für 3 Tage die Insel zu erkunden. Wir besuchten Timanfaya mit seiner wunderbaren Vulkanlandschaft und den Lavafeldern. 

         

Mit einem Bus bekamen wir eine geführte Tour durch das Timanfaya gebiet. Zum Abschluss wurde noch ein Eimer mit Wasser in ein Erdloch gegossen, dieser kam dann mit einen lauten Fauchen als Wasserdampf zurück. Entstanden war die Landschaft am 1.September 1730 und dauerte sechs Jahre lang bis die Erde wieder zur Ruhe kam, dabei wurden viele Dörfer verschüttet und Menschen suchten auf den Nachbarinseln Schutz. Am zweiten Tag besuchten wir den Norden der Insel und genossen den sagenhaften Ausblick, von den hohen Klippen auf  Graciosa. Besichtigten anschließend eine Höhle die durch den Vulkanismus und deren Lavaströme entstanden war. Am dritten Tag ging es dann in die Weingegend , wo man den Weinanbau bestaunen konnte. Denn es ist schwer sich vorzustellen das auf solch einen kargen Boden überhaupt etwas wachsen kann.

         

In den Bodegas kann man dann den Wein testen und sich mit der einen oder anderen Flasche Wein eindecken. Ich als Fahrer hatte natürlich das nachsehen und musste trocken bleiben. Nach einen Abstecher über Fuerteventura`s Norden segelten wir wieder zurück nach Arrecife, wo SY „Amazone“ noch am alten Platz ankerte. Mit einem Herzlichen Hallo wurden wir begrüßt und verbrachten noch herrliche Tage miteinander. Am 04.11.03 flog Sylvia mit meinen Eltern nach Hause und somit konnte ich bis zu meinen Deutschlandbesuch (18.11.) noch ein wenig ausspannen und in Ruhe Wartungsarbeiten durchführen. Da man mich mit halb vollen Wassertank sitzen gelassen hat musste ich diese nun mehr oder weniger auffüllen. Mit Helmut wollte ich mich im Schutz der Dunkelheit an einen Bootssteg heranschleichen und Wasser organisieren. Schnell sprang ich auf den Steg mit dem Gartenschlauch in der Hand um diesen dann an einen Wasserharn anzuschließen. Nach ca. 3 Minuten kam ein Spanier aus sein Boot und fragte ob wir Englisch sprechen, denn das Wasser sei Privado und nix klauen hier. Als Nachdruck zeigte er uns dann auch noch seine Polizeimarke. Schnell war ich wieder auf dem Steg um den Gartenschlauch abzuklemmen. Dann begann er uns noch voll zu labern, das das Wasser auf Lanzarote teuer sei und man nicht genug aufpassen kann auf sein Boot, da hier viel geklaut wird. Dann wollte er auch noch wissen woher wir kommen und ob wir auch Einklariert haben. Wir guckten uns nur blöd an und stammelten von das haben wir nicht Gehwust, dachten das ist doch alles EU. Von wegen EU, denn hier ist alles Mehrwertsteuer begünstigt und deshalb so etwas wie ein Freilager und dort hätte man einzuklarieren. Also versprachen wir dem Polizisten am anderen Morgen zur Hafenpolizei zu gehen und dieses Einklarieren nachzuholen. Am anderen Morgen fuhr ich mit Helmut und den Kindern zum Einklarieren. Da wir nicht den ganzen Weg zum Hafen laufen wollten fuhren wir einfach mit dem Dingi in den Hafen an die Kai. Wir waren gerade ausgestiegen als ein Uniformierter kam und uns zu verstehen gab das wir mit einem Schlauchboot nicht in einen so großen Hafen anlegen dürfen und schleunigst wieder zu verschwinden hätten. Also gab ich dann Helmut all meine Schiffspapiere in der Hoffnung, das er für mich das Einklarieren mit erledigen kann. Dann fuhr ich wieder ab und legte mich weit weg auf Lauer um Helmut mit den Kindern wieder dort abzuholen. Nach ca. einer halben Stunde hupte ein Polizeiauto an der Pier und fuchtelte mit den Armen in der Luft herum, was will der denn nun schon wieder von dir? und fuhr zu ihm herüber. Familia con Nino und zeigte zur Kai herüber, wo ich Helmut mit Anhang sah. Als ich wieder alle im Boot hatte winkte Helmut nur ab und fragte sich was das alles soll! Zumindest sind wir nun offiziell Einklariert. Zwei Tage darauf verabschiedeten sich Helmut und Birgit mit den Kindern und somit wurde es ruhiger auf dem Ankerplatz. Am 15.11.03 bin ich dann nach Puerto Calero gesegelt um das Schiff über Weihnachten und Neujahr dort liegen zu lassen. Für 60 Tage mit Vorausbezahlung 1093 Euro. Abflug am 18.11.03 nach Deutschland !!!

 


    Reisebericht Kat „Tanoa“ 2004 Kanarische Inseln

 

Nach dem ich Weihnachten und Sylvester hinter mir hatte düste ich am 06.01.2004 wieder zum Schiff, was in Puerto Calero auf Lanzarote auf mich wartete. Am 18. wollte Herbert ein guter Freund bei mir das Bordleben kennen lernen. Um dem teuren Hafenleben zu entfliehen entschloss ich mich wieder nach Arrecife (Porto Naos) vor Anker zu gehen um dort auf Herbert zu warten und das Schiff auszurüsten. Ich ankerte wie schon letztes Mal direkt vor der Fischereikai hinter der Bb. Tonne aus dem Fahrwasser. Hier liegt man sehr sicher und nicht so eng wie es die anderen tun, die noch weiter drinnen im Hafen liegen. Als Herbert nun endlich kam verfrachteten wir Hiper Dino`s Einkauftaschen und segelten am anderen Tag Richtung Süden nach Rosario auf Fuertefentura. Die Fahrt war recht schnell unter Spie voran  gegangen. Wir ankerten im Hafen dicht an 3 Stege um die Berufsschifffahrt nicht zu stören. Da uns das Umfeld und mir der Ankerplatz nicht zusagte segelten wir am anderen Morgen weiter. Unter Spie erreichten wir am Nachmittag Gran Tajahal, wo wir vor der Stadt  auf reinen Sandgrund ankerten. Zwar stand etwas Schwell in die Bucht und in regelmäßigen Abständen donnerten Fallwinde von den Bergen herab, aber im großen und ganzen lag man hier gut vor Anker. Der Ort bietet gute Einkaufsmöglichkeiten und ist nicht so touristisch aufgemotzt. Nach zwei Tagen segelten wir weiter nach Gran Canaria. Morgens um 03°° Uhr ankerten wir vor Arguineguin und wunderten uns morgens über das Schiffswrack auf den Steinen neben uns. Kurzerhand nahmen wir lieber Anker auf und verholten uns eine Meile weiter nach Anfi del Mar.

         

Hier ankerte ich vier Wochen, in der Nähe waren Einkaufmöglichkeiten, Internet und Autovermietung. Von hier aus war man mit dem Schlauchboot in nur 8 Minuten in Puerto Rico, wo man Gas und Benzin kaufen konnte. Am Tag, wo Herbert heim flog kam Sylvia und ein paar Tage später Besuch. Eine Woche Stefanie und anschließend Jenny. Mit ihr fuhren wir in einer Nacht und Nebel Aktion nach Las Palmas. Nacht, weil da der Nordwind etwas einschläft und Nebel, weil man vor lauter Gischt nicht viel gesehen hat. Morgens um 03°° Uhr ankerten wir vor Las Palmas im Ankerfeld. Schon am anderen Tag ging es los die Stadt zu erkunden, wo ist Internet, Markthalle, Supermarkt und Eiskaffees. Also, es gibt hier eigentlich alles zu kaufen was man braucht und auch nicht braucht. Das tollste sind die Chinesischen Resturans, wo man sich für 6,- € pro Person satt essen kann. Bei mir haben sie leider nichts verdient, schon mein Nachtisch waren 8 – 10 Kugeln Eis. Diese hatten schon einen Wert von über 10,- € in einem Eiskaffee. Bei  den Supermärkten El Corte Ingles und Hiper Dino konnte man sich seinen Einkauf direkt zum Schiff schicken lassen, keine schwere Schlepperei mehr von Proviant!. Hier lernten wir Lothar vom Katamaran „Catorion“ kennen er kannte jemanden der uns einen Pactor für das Versenden von E-Mails über SSB besorgen konnte. Natürlich verdiente er dabei mit, wie wir später erfuhren. Aber das war uns schnuppe, denn wir waren froh endlich solch ein Gerät am Bord zu haben. Besonders lieb, haben wir Regina und Ingo von der Bora Fem gewonnen. Mit ihnen haben wir dann auch viel unternommen (Chinesisch essen). Die meiste Zeit lagen wir hier vor Anker und sparten so eine menge Hafengeld. Nur das man  hier vor Anker auch bezahlen muss, erfuhren wir erst, als wir nach 40 Tagen vor Anker bezahlen sollten.

       

Es herrschte da auf einmal in den späten Abendstunden Aufbruchstimmung, es waren diejenigen die nicht daran dachten vor Anker zu bezahlen. Wir als brave Deutsche gingen der Bezahlung nach und berappten für die 40 Tage 179,- Euro. Man erklärte uns das wir im Schutz des Hafens ankern und deswegen zur Kasse gebeten werden. Trotzdem sparten wir umgerechnet über 450,- Euro . Ende April sind wir für 10 Tage nach Teneriffa gesegelt, was ein schöner schneller Trip war. Im Hafen von Santa Cruz bekamen wir in Atlantico einen schönen Platz. Am anderen Tag als wir uns die Stadt ansehen wollten entdeckte ich unter den anderen Schiffen die „Toikien“ mit Gerd und Ruht wieder. Wir lernten uns im Jahr zuvor bei Olhao in Portugal kennen und verbrachten miteinander 5 Wochen am Steg der auch noch um sonst war. Nach einen herzlichen Hallo gingen wir dann zusammen in die Stadt und tranken einen Kaffee und plauderten aus alten Zeiten. Anschließend bekamen wir von Gerd noch eine private Stadtführung im Schnelldurchgang. Zwei Tage später leiten wir uns für drei Tage ein Auto und erkundeten die Insel.

       

 Besuchten den Vulkan Teide von 3817 Meter. Nur ganz oben waren wir leider nicht, denn dann hätten wir mit der Seilbahn fahren müssen und die Menschenschlange versprach langes warten. Das war uns für 20,- Eurodoller der Spaß nicht wert. Als die drei Tage mit dem Auto vorbei waren, stellten wir fest das die Insel schöner ist als Gran Canaria sie ist grüner und irgend wie eindrucksvoller. Aber trotzdem segelten wir wieder dort hin, denn nirgends liegt man besser vor Anker und ist der Hafen billiger als dort. Mit einem Herzlichen Hallo wurden wir dann auch von „Bora Fem“ empfangen und waren  schon gespannt wie es uns auf Teneriffa ergangen ist. Im Mai fuhren wir für 8 Wochen nach Hause, wo eine menge Arbeit auf uns wartete. Nach dem Bezahlen im Hafenbüro kam mir die Rechnung schon sehr hoch vor und als ich mir diese genauer betrachtete bemerkte ich das es noch einen Katamaran mit Namen „Tanoa“ gab. Dieser war auch etwas größer und gehörte einem Herrn Porsche aus Australien. Somit bezahlte ich aus Versehen seine Maße und damit auch mehr. Im Hafenbüro gab man mir zu verstehen das sie schlecht Geld wieder heraus geben können, da es ja mit EuroCard  bezahlt wurde und mir deswegen die Tage gut schreiben würden. Nach allem hin und her schenkte man mir zwei Tage und das ausstehende Ankergeld von noch ca. 20,- Euro auch. Nach einem Megamäßigen Einkauf segelten wir nach Anfi del Mar, wo wir für drei Tage ankerten. Anschließend segelten wir weiter nach Teneriffa, wo wir vor Los Christiano ankerten. Hier trafen wir auch die SY “Atlantis“ mit Inge und Ernst wieder. Wir hatten sie im Hafen von Santa Cruz de Teneriffa kennen gelernt. Auch sie planten über die Kap Verden nach Brasilien zu segeln und somit hatten wir viel zu erzählen. Von hier wollten wir dann weiter nach La Gomera segeln, nur ging unserer Wassermacher kaputt und ein Warten der Ersatzteile war angesagt. Alles ging schief !, denn nach Absprache mit dem Händler kam kein Umschlag sondern ein Päckchen, keine normale Post sondern für 102 Euro UPS, die hatten natürlich Papiere mit dem Wert der Sendung dabei und somit mussten wir noch mal 19,75 Euro Zoll zahlen. Das ganze dauerte von Hamburg nach Teneriffa 13 Tage (UPS Express). Die schnellsten waren wir dann als uns TO Stützpunktleiter Heinz-Jürgen Schneider an rief, das unsere Ware bei ihm eingegangen ist. In 2 Stunden waren wir da und nach weiteren 4 Stunden lief der Wassermacher wieder, Gott sei Dank!!!. Nun konnten wir uns auch auf dem Weg nach La Gomera machen. Um 6°° Uhr morgens starteten wir, der Küste von Teneriffa so hoch wie möglich, um einen guten Anlieger nach Gomera zu haben. 12³° Uhr kamen wir dann im Hafen von San Sebastian an. Auch hier mieteten wir uns für 3 Tage ein Auto und düsten damit über die Insel.

       

Also, so viele Kurven in einen Stück habe ich noch nie gesehen, Abends hatte ich vom ewigen kurbeln des Lenkrades einen leichten Muskelkater und das schon am ersten Tag! Das längste, geradeste stück Straße war in einem Tunnel aber der drauffolgende Tunnel hatte eine gemeine Rechtskurve. Nach 13 Tagen Hafen segelten wir an der Südküste von La Gomera entlang und steuerten den einen und anderen Ankerplatz an. Der interessanteste war der mit der alten Fischfabrik, wobei es davon 2 gibt, wir meinen die mit der älteren Fabrik. Hier konnte ich nun auch endlich mal wieder nach Herzenslust tauchen und meinen neuen Fotoapperad mit wasserdichtem Gehäuse testen. Zu guter letzt ankerten wir bei Valle Gran Rey, wo wir für 17 Tage dann blieben. Hier erfuhren wir auch das es nun endlich in Santa Cruz auf La Palma einen Steg für Jachten geben soll. Denn eigentlich wollten wir dort nicht hin, denn man soll dort im Schwell an der Hafenmauer liegen und dann auch noch mit ölverschmierten Autoreifen als Fenderung. Nein Danke! Aber mit einem Steg sieht es da schon anders aus. Also, Anker auf und bei NE 3-5 hart am Wind dort hin. Tatsächlich hatte der Hafen nun auch einen Steg für Jachten, nagelneu mit Strom und Wasser. Nur Duschen und WC fehlten, und darum lagen wir dort auch für ca. 5,- Euro die Nacht. Aus 4 Tage wurden 7 Tage und zu guter letzt blieben wir 11 Tage.

         

Es ist für uns die schönste Insel der Kanaren gewesen, natürlich mieteten wir uns auch hier ein Auto für 3 Tage. Was wir hier alles zu sehen bekamen war feinste Natur. Von Weinanbau bis sagenhaften Kiefernwälder und verloschene Vulkane. Am höchsten Punkt der Insel standen Sternwarten und ein neues Spiegelteleskop zum messen von ... was war es noch? Na, irgendwas was noch zu erforschen ist!. In Santa Cruz entdeckten wir auf einem Spaziergang das "Museo Insular de La Palma". In diesem Museum bekamen wir eine herrliche Muschelsammlung und präparierte Fische zu bestaunen. Besonders die Haie waren interessant denn die konnten so keinen mehr beißen.

         

Am anderen Tag hieß es abschied nehmen von La Palma und nach 1 Stunde Motorfahrt erfaste uns der Wind nach La Gomera, wo man schon auf uns wartete. Wir ankerten wieder in der Bucht bei Valle Gran Rey und konnten noch eine Woche dort liegen, bis sich im Wetterbericht ein SW mit 15 Knoten ankündigte. Da entschlossen wir uns wieder nach Las Palmas G.C. zu segeln um gute Freunde zu überraschen, was uns dann auch geglückt war. Schon bei der Ankunft in Las Palmas waren wir von der Menge der Ankerlieger geschockt. Im Winter waren wir max. mit 15 Schiffen dort und nun zählte ich 57 Ankerlieger. Im Hafen machten sich nun auch die ARC Teilnehmer bemerkbar und täglich kamen neue dazu. Am selben Tag noch besuchten wir "Bora Fem" mit Regina und Ingo die unser Dasein nicht recht Glauben konnten. Die nächsten Tage wurden geplant und ein Essen bei dem Chinesen durfte nicht fehlen. Nach 2 Wochen gingen wir wieder Anker auf und segelten nach Santa Cruz de Teneriffa, wo wir die Eltern von Michael abholen wollten. Nach Auskunft von "Breakpoint" war noch genügend Platz für uns, aber als wir dann ankamen verfrachtete man uns in eine Ecke im Hafen. Aber besser so als wieder heraus geschickt zu werden. Für 7 Tage zahlten wir hier 187,- Euro. Mit einem NE um 4-5 Bft. segelten wir dann wieder zurück nach Las Palmas und ankerten dort wieder. In unserer Abwesenheit häuften sich die Jachten der ARC.

     

Als Ankerlieger hat man hier in Las Palmas aber so sein Leid zu tragen, denn mit ölverschmutzten Wasser und dem ewigen Schwell von den Schleppern und Fähren muss man Auskommen. Einen Platz im Hafen zu bekommen ist zu dieser Zeit ausgeschlossen. Erst ab den 21.November als die ARC gestartet war, wurde der Hafen für die Ankerlieger frei gegeben und der rann nach den besten Plätzen begann. Auch wir haben unseren Platz bekommen und bereiten die Abreise nach Hause vor, wo wir noch ein letztes mal mit der Familie Weihnachten feiern  wollen. Am 27.12 wollen wir dann wieder zurück sein um uns auszurüsten für die weiteren Reisen.

 


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